In der Schützenhalle ensteht „Castello“

Im Restaurant der Schützenhalle führen derzeit die Handwerker Regie.

LÜDENSCHEID ▪ Sahne an den Wänden und ein Öl-Wachs-Gemisch auf dem Parkett: Im Moment sind Handwerker die einzigen „Gäste“ im Restaurant der Schützenhalle. Das wird im August umfangreich renoviert und vorbereitet auf seine Zukunft als „Castello“.

Gastronom Felix Bucci, der mit seiner Frau Marion als Pächterin viel Geld und Ideen in das dann runderneuerte Restaurant steckt, freut sich über den sichtbaren Fortschritt der Handwerker. Am 3. September will er eröffnen – wenn denn alles rechtzeitig fertig wird. Mitte Oktober wird schon groß gefeiert: ein zünftiges Oktoberfest in der Halle.

Während die Halle natürlich bleibt wie sie ist, verändert das Restaurant sein Gesicht grundlegend. Die düstere Vertäfelung im alten Gastraum frischt derzeit Maler Klaus Röttenbacher mit seinem Team auf – und damit auch den kompletten Eindruck. Die Kassetten der dunklen Wandvertäfelung werden in einem Mehlton gekalkt und behalten nur ihre Rahmen aus dunklen, aufgefrischten Profilleisten. Alles solle lebendig wirken, nicht eintönig, betont der Fachmann. Auch in den anderen Räumen zaubern die Farbexperten Stimmung, verstreichen sahnige Töne, stimmen auf den Boden ab, erwecken Naturstein zum Leben. „Wir streichen keine Steine rosa“, sagt Röttenbacher, „sondern so, wie es in der Natur vorkommt.“

Nebenan schleift Parkettleger Stefan Goralczyk den Boden des ehemaligen Jägerzimmers ab, das seinen Charakter ebenfalls grundlegend verändern wird. Neue Stühle und Tische sind schon bestellt, konsequent setzen Buccis auch hier auf einen helldunkel Kontrast. Die alte Theke ist schon weg, der gerüschte Gardinentüll vor den Fenstern verschwindet noch. Im Foyer sind kleinere Veränderungen geplant, künftig soll’s hier auch öfter mal kultureller, kleinkünstlerischer zugehen. Buccis sind entschlossen, die Möglichkeiten zu nutzen, die die unterschiedlichen Räume bieten. Auch mit dem reich verzierten „Clubzimmer“ im Turm hat man Pläne.

Die neue Theke im Gastraum bekommt einen anderen Standort, dazu gibt’s dann auch Stehtische. Ein Biergarten soll ebenfalls entstehen. Wenn das Wetter mitspielt, finden vor der Halle 80 bis 100 Personen Platz. Die Öffnungszeiten haben Buccis auch schon festgelegt (täglich von 11.30 bis 14 Uhr, abends ab 17 Uhr), der Internet-Auftritt ist in Vorbereitung, das Personal aufgestockt. Einen Ruhetag wird es vorerst nicht geben. Erst muss sich alles einspielen im „Castello“.

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