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Schüsse im Hagener Rotlichtviertel: Polizei ermittelt gegen 35-Jährigen aus Lüdenscheid

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Von: Olaf Moos

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Schreckschusswaffe
Ein 35-Jähriger Mann aus Lüdenscheid soll Schüsse abgegeben und sich den illegalen Waffenbesitzes schuldig gemacht haben. © Oliver Killig/dpa

Die Hagener Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mann (35) aus Lüdenscheid eingeleitet, der Schüsse aus einem Fahrzeug abgegeben haben und sich des illegalen Waffenbesitzes schuldig gemacht haben soll.

Lüdenscheid/Hagen - Am Sonntag, kurz nach Mitternacht, rückte die Polizei in Hagen zur Düppenbecker Straße aus, die in der Nachbarstadt als Rotlichtviertel gilt und an der mehrere Etablissements betrieben werden.

Die Beamten hielten einen Kia an, in dem drei Männer (33, 35 und 36 Jahre alt) saßen. Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung des 35-jährigen Lüdenscheiders Platzpatronen in dessen Jackentasche. Der Lüdenscheider gab an, eine Schreckschusswaffe im Handschuhfach zu haben, für die er jedoch keinen Kleinen Waffenschein hat.

Aber dass sie Schüsse abgegeben haben, bestritten die drei Insassen des Kia.

Die Polizisten stellten die Waffe und die Patronen sicher und erstatteten Strafanzeige gegen den Mann aus Lüdenscheid. Die Ermittlungen wegen der Abgabe von Schüssen dauern an.

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