Polizei ermittelt

Schüsse auf RB25 und Kreishaus: Polizei sucht jetzt Serientäter

Einschüsse in einer Firma am Drostenstück in Lüdenscheid.
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Einschüsse in einer Firma am Drostenstück in Lüdenscheid.

Schüsse aufs Kreishaus in Lüdenscheid: Die Polizei untersucht den Tatort, nachdem ein Mitarbeiter Beschädigungen an dem Verwaltungsgebäude entdeckt hatte. Jetzt gibt es weitere Spuren.

Update vom 7. Januar, 10.24 Uhr: Neue Entwicklung bei den Schüssen aufs Kreishaus. Wie Polizeisprecher Marcel Dilling am Donnerstagmorgen auf Anfrage erklärte, geht die Polizei derzeit von einem Zusammenhang zwischen den Schüssen aufs Kreishaus und den Schüssen auf die Regionalbahn 25 an der Wehberger Straße am vergangenen Samstag (21 Uhr) aus. Vermutlich wurden alle Schüsse aus derselben Waffe abgegeben.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
BürgermeisterSebastian Wagemeyer
Einwohner72.313 (31. Dez. 2019)

Beim „Anschlag“ auf die RB25 stellten die Kriminaltechniker Spuren einer Softair-Waffe fest. Am Kreishaus ist bislang nicht bekannt, welche Munition verwendet worden ist. Wohl aber die Schäden. Wie Polizeisprecher Dilling erklärte, wurden am Kreishaus insgesamt 13 Fenster beschossen, einige mehrfach. Scheiben gingen zu Bruch. Der Schaden wird mit 15.000 Euro angegeben.

Ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung hatte am 5. Januar an der vorderen Seite des Gebäudes Einschusslöcher an einem Fenster entdeckt. Anschließend wurde die Fassade abgesucht. Dabei wurden an der linken und der hinteren Gebäudeseite weitere Einschusslöcher gefunden. Zudem wurden an einem Firmengebäude an der Straße „Drostenstück“ ebenfalls Einschusslöcher festgestellt. Auch diese werden dem Schützen zugeordnet.

Der oder die Täter beschossen zwei Fenster und ein Glaselement und richteten mehrere hundert Euro Sachschaden an. Als Tatzeitraum gibt die Polizei den 23. Dezember bis 5. Januar an. Hinweise erbittet die Polizei in Lüdenscheid unter Tel. 02351/90990.

Das Kreishaus in Lüdenscheid ist von Unbekannten beschossen worden. Das bestätigte Kreissprecherin Ursula Erkens am Mittwoch auf Anfrage. Ein Mitarbeiter hatte am Dienstag während einer Raucherpause Beschädigungen an einer Fensterscheibe des Verwaltungsgebäudes bemerkt.

Schüsse auf das Kreishaus in Lüdenscheid - Polizei ermittelt

Die herbeigerufene Polizei untersuchte den Tatort und kam im Zuge der Ermittlungen zu der Erkenntnis, dass der Schaden durch eine Schusswaffe verursacht worden war. Wann das Kreishaus beschossen wurde und womit, ist unklar. Die Spuren sollen aber noch recht frisch gewesen sein, sagte Kreissprecherin Erkens. Zuletzt hatten Unbekannte mit einer Softair-Waffe Schüsse auf die Regionalbahn 25 in Lüdenscheid abgegeben.

Das Kreishaus in Lüdenscheid wurde beschossen.

Das Kreishaus an der Heedfelder Straße in Lüdenscheid ist der Verwaltungssitz des Märkischen Kreises und Arbeitsplatz des Landrats. Mehr als 1.000 Mitarbeiter sind in dem Verwaltungsgebäude beschäftigt, derzeit befinden sich jedoch viele Mitarbeiter aus Infektionsschutzgründen im Home-Office.

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