Schüler-AG: Ein kleines Stück die Welt retten

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Mit dem Verkauf von Bio-Bananen sowie ihren Plakaten machten die Mitglieder der „Weltretter-AG“ an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule auf ihre Anliegen aufmerksam.

Lüdenscheid - Ein bisschen die Welt verbessern, auf Probleme aufmerksam machen, Lösungen erarbeiten – diese Ziele haben sich jene Schüler gesetzt, die sich seit einem Jahr in der „Weltretter-AG“ an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule engagieren.

Auf Initiative von Eva Schmitz-Beuting, Lehrerin für Gesellschafts- und Wirtschaftslehre, treffen sich die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe 6 bis 9 einmal in der Woche – ganz freiwillig und im Anschluss an den Unterricht. Und sie bringen all das auf den Tisch, was sie beschäftigt, was sie stört, was sie gerne ändern möchten. Ob Mülltrennung, Kinderarbeit, Tierquälerei oder Abgase – die Schüler wählen die Themen selbst aus.

In den vergangenen Wochen ging es vorrangig darum, wie man die Nutzung von Plastiktüten vermeiden könnte. Dazu schrieben die Schüler unter anderem große Unternehmen wie H&M, Aldi oder Rewe an, um sie zu ihrer Meinung hinsichtlich des Umgangs mit Plastiktüten zu befragen. Und zur Freude der AG gab es auch Antworten – „allen anderen werden wir noch einmal einen Erinnerungsbrief schreiben“, erklären die Schüler.

Doch auch das Thema „Fair Trade“ beschäftigte die „Weltretter“: Gemeinsam mit Eva Schmitz-Beuting besuchten sie das Geschäft „fairschenkbar“ von Gabi Vilsmeier an der Schemperstraße, die unter anderem Artikel aus nachhaltigen Produkten anbietet. Und sie war auch dabei, als die AG ihre ersten Ergebnisse präsentierte und Bananen aus fairem Handel an Schüler und Lehrer verkaufte.

Für die AG-Mitglieder und ihre Leiterin steht bereits jetzt fest, dass sie sich auch im nächsten Schuljahr als „Weltverbesserer“ engagieren wollen, denn: „Es gibt ja noch viel zu tun.“ - kes

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