Schriftzug-Streit zwischen Stadt und Awo beigelegt

Der Awo-Schriftzug an der Familienbildungsstätte Duisbergweg darf vorerst bleiben, das Logo oben muss aber weg.

LÜDENSCHEID - Das kreisrunde Awo-Logo, das über dem großen neuen Schriftzug an der Familienbildungsstätte am Duisbergweg 3 prangt, muss wieder abgenommen werden. Zudem hat die Awo den zu groß geratenen Schriftzug „mittelfristig“ durch einen kleineren zu ersetzen. So sieht nach den Worten des Awo-Unterbezirksvorsitzenden Erich Mürmann die Einigung zwischen dem Verband und der Stadt Lüdenscheid aus.

Wie berichtet, hatte die Arbeiterwohlfahrt bei Umbau und Neugestaltung ihres Domizils schlicht vergessen, die vorgeschriebene Genehmigung für den mehr ausgeleuchteten Schriftzug an der Gebäudekante einzuholen, der höher ist als die höchstens erlaubten sechs Meter. Dass er als Werbeanlage zu groß geraten war, fiel indes auch der Stadt erst im September auf, als die Lüdenscheider Wohnstätte an der nahen Liebigstraße für einen ähnlich groß geplanten Schriftzug keine Genehmigung erhielt – und sich daraufhin auf das Awo-Gebäude berief.

Das Einschreiten der Ordnungsbehörde stieß auf allgemeines Kopfschütteln, auch wenn Leiterin Karin Löhr den Fehler unumwunden eingestand: Man habe den Schriftzug im Vorfeld nicht als Werbeanlage bewertet. Das Abnehmen des Logos könne die Awo aber verschmerzen, und dass keine sofortige und teure Umgestaltung nötig wird, habe man mit großer Erleichterung aufgenommen.

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