Schon wieder: Polizei zieht zahlreiche Kleintransporter aus dem Verkehr

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Mit einem Altölfass ohne Deckel war der Fahrer eines Kleintransporters in Lüdenscheid unterwegs.

Lüdenscheid - Kleintransporter von Gewerbetreibenden wie Handwerkern und besonders Altmetallsammlern bleiben verstärkt im Fokus der Lüdenscheider Polizei.

Anlass sind die in den zurückliegenden Monaten vermehrt aufgefallenen Schrott-Lastwagen, deren Kontrollen durch Sachverständige häufig Stilllegungen durch die Polizei zur Folge hatten. Die aktuellen Kontrollen im Stadtgebiet brachten laut Polizeibericht erneut "erschreckende Ergebnisse". 

Ein Gewerbetreibender beförderte zum Beispiel große Mengen Chemikalien sowie ein unverschlossenes Fass mit Altöl in seinem Transporter. Außerdem hatte er auf die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung seines Fahrzeugs verzichtet. 

Ein serbischer Kleintransporter war mit fast 2,5 Tonnen Fracht beladen, obwohl das Fahrzeug nur für 920 Kilogramm zugelassen war. Auch Handwerker einer Estrichverlegerfirma reihten sich in die Liste ein. Ihr Pumpenanhänger mit 1,5 Tonnen Gewicht war ohne Bremsen unterwegs. 

Ein Händler auf dem Weg zum Wochenmarkt, ein bulgarischer Autotransporter und ein bulgarischer Handwerker-Lastwagen sowie Altmetallsammler aus Hagen und Dortmund waren allesamt mit Kleintransportern unterwegs, die laut Mitteilung der Polizei „nichts auf unseren Straßen zu suchen haben“. 

Aufgrund einer Vielzahl technischer Mängel stellten sie alle eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar und mussten an Ort und Stelle stehen bleiben. Jeder Fahrer und jeder Halter werde nun mit einem Bußgeld belegt, „das hoffentlich seine Wirkung nicht verfehlt“, so heißt es weiter. 

Die Kontrollen sollen fortgesetzt werden.

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