Schon wieder fahrender Schrotthaufen im MK: Vorderachse in Luft aufgelöst

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Dieser Anblick unter einen polnischen Kleintransporter bot sich den Polizeibeamten am Montag auf der Kalve.

Lüdenscheid - Da hatten die Streifenpolizisten mal wieder den richtigen Riecher.

Der Kfz-Sachverständige hat wohl nur noch mit dem Kopf geschüttelt. „So etwas war auch ihm noch nicht untergekommen.“ Die Rede ist von einem fahrenden Schrotthaufen, den die Polizei vorgestern aus dem Verkehr gerzogen hat. 

Die Beamten hatten das richtige Näschen: Auf der Kalve stoppten sie den Kleintransporter mit polnischen Kennzeichen, weil ihnen schon ein Aufbau in der Fahrerkabine spanisch vorkam. Die Ablage, die hinter der Windschutzscheibe aufmontiert war, beeinträchtigte die Sicht des Fahrers allzu stark. 

Und weil sie gerade einmal dabei waren, warfen die Polizisten einen einen kritischen Blick unter das Gefährt. Im Polizeibericht heißt es dazu unter anderem: „Danach verschlug es den erfahrenen Beamten fast die Sprache.“ 

Ein Großteil der Vorderachse hatte sich im wahrsten Sinne in Luft aufgelöst. Dem Rost waren Bauelemente zum Opfer gefallen, die für die Stabilität von immenser Bedeutung sind. „Das Durchbrechen der Vorderachse stand unmittelbar bevor“, stellte der hinzugezogene Sachverständige fest. 

Als Konsequenz erfolgte die sofortige Stilllegung des Fahrzeugs. Außerdem zogen die Polizeibeamten die Kennzeichen und den Fahrzeugschein ein – und verhängten sowohl gegen den Fahrer als auch den Fahrzeughalter ein saftiges Bußgeld.

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