Schon erste Privatspender für Rosengarten-Brunnen

Der Brunnen im Rosengarten soll bald wieder in altem Glanz erstrahlen – und für die Kinder kräftig sprudeln.

LÜDENSCHEID ▪ Es war eines „der“ Aufregerthemen im Sommer: die geplante Stilllegung der Brunnen in Lüdenscheid. Gerade für den defekten Brunnen im Rosengarten mit seinen beliebten Wasserspielen für Kinder setzten sich viele ein, die dort keinen Sandkasten sehen wollten.

Inzwischen, erklärte jetzt FDP-Fraktionschef Jens Holzrichter, seien die Reparaturkosten in Höhe von 40 000 Euro schon zu 20 Prozent aus privaten Spendenzusagen abgedeckt. „Wir wollen, dass das noch mehr wird, denn im Sommer soll dieser Brunnen wieder sprudeln!“

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Hier seien noch Gespräche zu führen, besonders freuen würde man sich in der Politik darüber, wenn sich nun auch Anlieger und Gastronomen an den Kosten beteiligen würden. Sollte es dann noch offene Summen geben, müssten diese trotz aller Sparzwänge im städtischen Haushalt bereitgestellt werden: „Dieser Brunnen ist für die Aufenthaltsqualität der Innenstadt enorm wichtig, weil sie sonst viel von ihrem Flair verliert“, betonte Holzrichter.

Sein SPD-Amtskollege Ingo Diller bestätigte: „Es ist herzerfrischend zu sehen, wie fasziniert kleine Kinder mit dem Wasser spielen. Dieser Brunnen muss bleiben.“

Politischen Streit um die Maßnahme sieht Holzrichter auf die Ampel denn auch nicht zukommen. „Ich glaube, die Rettung hier ist Konsens. Auch wenn die CDU ansonsten sogar ihre eigenen Anträge ablehnen würde, wenn wir unseren Briefkopf darübersetzen.“

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