„Schönstes Nebenzentrum“ der Stadt

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Neues Gesicht und neues Leben: Der ehemalige Eichhoff-Komplex an der Buckesfelder Straße 101 soll zu einem weiteren Motor der Stadtteilentwicklung werden.

BUCKESFELD - Die Fassade trägt ihre Adresse mit Stolz und weithin sichtbar für jeden, der ins Viertel einfährt: Buckesfelder Str. 101. Es ist der alte Eichhoff-Komplex, dessen Wiedergeburt als Büro-, Geschäfts- und Praxenzentrum einher geht mit einer generellen Aufwertung des Stadtteils.

In den Fokus gerät die Sanierung derzeit, weil die damit beauftragten Fachleute vom Büro Miekeley Architekten das Objekt beim landesweiten Tag der Architektur am 29. und 30. Juni einer breiten Öffentlichkeit vorstellen (wir berichteten). Bei den in Lüdenscheid auf Samstag beschränkten Führungen um 14, 15 und 16 Uhr können sich Architektur-Interessierte selbst ein Bild davon machen, was eine alte Fabrik zum zeitgemäßen Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen macht. Neben derzeit drei frisch renovierten Praxen sind dort die Räume des Architekturbüros untergebracht. Auch die Volksbank wird eine SB-Zweigstelle in dem Gebäude einrichten. Bislang, so heißt es, seien 70 Prozent der Gewerbeeinheiten vermietet.

Ganz abgeschlossen sind die Umbauarbeiten noch nicht. Einige Außen- und Innenarbeiten im Eingangsbereich und im Treppenhaus harren noch der Fertigstellung. Alles in allem ist das Objekt aber beispielhaft für die grundlegende Weiterentwicklung des Stadtteils. Als erste Vorboten des Strukturwandels nennt Architekt Dirk Miekeley die Ansiedlung von Edeka und Lidl sowie die Umnutzung des ehemaligen belgischen Hotels Ambiorix, wo heute eine Sparkasse, ein Friseur, ein Zeitschriftengeschäft, eine Versicherung und ein italienisches Restaurant zu finden seien. Diese „städtebauliche Schnittstelle“ biete noch enormes Potenzial, findet er. Organisiertes Standortmarketing soll die Vorteile künftig gezielt vermarkten. Angesichts weiterer geplanter Sanierungen sei das Buckesfeld, so glaubt Dirk Miekeley, auf dem Weg, „das schönste und erfolgreichste Nebenzentrum Lüdenscheids zu werden“.

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