Kaffeehaus bringt Leben in die Oberstadt

Beidseitig belebt: Die obere Wilhelmstraße hat sich nach problematischen Monaten wieder gefüllt. Ein Juwelier, Braut- und Abendmoden sowie ein Raumausstatter ergänzen alteingesessene Händler.

Lüdenscheid - „Es ist einfach nur schön, dass wieder Leben da ist“ – so fassen Wiebke und Ulrich Rosiepen Reaktionen der Oberstadt-Händler auf die jüngste Neueröffnung zusammen. Das Kaffeehaus neben der Erlöserkirche hat beste Chancen, neuer Anziehungspunkt für die Oberstadt zu werden.

Rosiepens, die 2007 mit ihrem spezialisierten Schuhgeschäft an den seit Jahrzehnten angestammten Standort in der Oberstadt zurückgekehrt sind, kennen die Entwicklungsphasen aus erster Hand. Den Weggang von Blumen Risse und die Schließung des Bertelsmann-Clubs habe man natürlich gespürt – auch wenn eher Stamm- als Laufkunden den Weg in die Geschäfte fänden. Nun müsse dringend die vierarmige Laterne angeschlossen werden, die nach Ende der Bauarbeiten wieder aufgestellt worden ist, wünschen sie sich. Für ihre Kunden hingegen sei vor allem die mächtige Terrasse ein Kritikpunkt, hört Wiebke Rosiepen tagtäglich und gerade wieder: „Wie kann man nur so etwas dahin bauen?!“

Ein paar Wünsche hat Sigrid Schroeder (Altstadt-Verein) auch, die am Montag mit Vize Klaus Kerstein zur Gratulantenrunde im „Kaffee Fabriksken“ gehörte. „Galerie“, der „Schwejk“ und die Trattoria an der Ringmauerstraße sind Leerstände, die die Altstädter gerne gefüllt sähen. Klaus Kerstein ergänzt: „Das mit der Oberstadt kann nur gelingen, wenn sich der Eindruck durchsetzt: ‘Hier ist es schön. Es lohnt sich, hinzugehen.’“ - sum

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare