Bei starken Corona-Symptomen: Klinikum Lüdenscheid setzt Schnelltests ein

Ein Wissenschaftler zeigt einen Corona Schnelltest im Leibnitz Institut für Photonische Technologien.
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Ein Wissenschaftler zeigt einen Corona Schnelltest im Leibnitz Institut für Photonische Technologien.

So schnell wie ein Schwangerschaftstest soll der Corona-Schnelltest eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Erreger nachweisen. Ab Donnerstag soll er flächendeckend eingesetzt werden, die Märkischen Kliniken haben erste Erfahrungen gemacht.

Lüdenscheid – Ab Donnerstag (15. Oktober) sollen „Antigen-Schnelltests“ in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt werden, um Besucher, Patienten und Personal regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. So sieht es die dann geltende neue Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vor. Die Ärzte der Märkischen Kliniken haben in den vergangenen Wochen erste Erfahrungen mit dem Corona-Schnelltest gemacht. Einen vermehrten Einsatz des inzwischen zugelassenen Testverfahrens begrüßen sie.

„Die Ergebnisse der Schnelltests sind aussagekräftig und geben uns wichtige Anhaltspunkte, ob ein Patient infiziert ist oder nicht“, sagt Klinikumsprecherin Kim Bruse. Im Anschluss habe man bislang aber immer noch den aufwendigeren PCR-Test, der das Erbgut des Virus nachweist, durchgeführt, „um auf Nummer sicher zu gehen“, wie Bruse sagt.

Der Antigentest, dessen Ergebnis nach einem Rachenabstrich innerhalb weniger Minuten vorliegt, habe man vor allem bei Patienten eingesetzt, die akute Covid-19-Symptome hatten und die Ärzte ein schnelles Ergebnis brauchten. Dies sei „vereinzelt“ vorkommen, sagt die Klinikumsprecherin. Die Wartezeit auf das Ergebnis des PCR-Tests, das in der Regel erst nach 24 Stunden vorliegt, entfiel. War der Schnelltest positiv, wurde der Patient sofort isoliert. Unmittelbar im Anschluss wurden bei den Betroffenen alle Vorsichtsmaßnahmen für Covid-19-Patienten angewendet.

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