Nur 21 von 503 Autofahrern zu schnell

Mit Argusaugen beobachtet die Polizei 24 Stunden lang die Regeltreue Lüdenscheider Autofahrer. - Fotos: Nougrigat

Lüdenscheid - Die Autofahrer waren hinreichend gewarnt. Das Fahrverhalten der meisten war vorschriftsmäßig, das Wetter schlecht, das Verkehrsaufkommen an den Kontrollpunkten mäßig. Das ist das Fazit nach der ersten Phase des 24-Stunden-Blitzmarathons der Polizei.

Von Olaf Moos

Zwischen 6 und 14 Uhr postierten sich die Beamten an fünf Kontrollstellen. In dieser Zeit kreuzten 503 Fahrzeuge den Beobachtungswinkel der Lasermessgeräte. Nur 21 von ihnen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit, ein Fahrer war nicht angeschnallt.

Der Blitzmarathon dauert bis heute, 6 Uhr. Über die Endergebnisse und eine Einschätzung der Polizeiführung berichten wir anschließend.

Für einen der beiden „Messpaten“, die die Aktion öffentlich unterstützen, greift der Blitzmarathon zu kurz. Ulrich Frankenstein von der Mozartstraße ist einerseits zufrieden damit, dass er mit Nachbarn daran beteiligt war, Tempo 30 und ein Durchfahrtverbot für Lastwagen zu erwirken. Andererseits ärgert es ihn, dass nicht noch mehr kontrolliert wird.

„In einem Brief aus dem Rathaus steht, dass 57 Prozent der Fahrer bergauf zu schnell sind und 43 Prozent bergab – und dass das nicht wünschenswert, aber hinzunehmen sei.“ Ulrich Frankenstein: „Da kann doch was nicht stimmen!“ Sein persönliches Fazit lautet: „Hier wird immer noch gerast.“ Er engagiere sich, „damit es hier ruhiger wird“.

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