„Schneckenhaus“ nominiert für Denkmalschutz-Preis

LÜDENSCHEID ▪ Die Landesarchitektenkammer NRW hat das „Schneckenhaus“ der Turboschnecken für den „Deutschen Preis für Denkmalschutz 2011“ nominiert. Dies teilte der Sportverein gestern mit. Der Preis sei in diesem Bereich „die höchste Auszeichnung, die es in Deutschland gibt“, erklärte Architekt Ernst Uhing im Gespräch mit den LN.

Schon die Nominierung müsse als große Anerkennung gewertet werden.

In der Kommission, die in Berlin über preiswürdige Projekte entscheidet, sitzen unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff unter anderem Außenminister Guido Westerwelle, CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer und die Publizistin Luc Jochimsen.

Es gehe zwar nicht um Fördermittel des Bundes, sondern um eine ideelle Auszeichnung, doch mache die Nominierung eine Förderung des Schneckenhauses durch die NRW-Stiftung wahrscheinlicher, sagte Uhing. „Das ist eine tolle Sache, die gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt.“ Das Projekt habe die Architektenkammer vor allem als ein „richtig bespieltes, alltagstaugliches Denkmal“ überzeugt. „Das ist mal etwas ohne antike dorische Säulen davor“, scherzte Uhing. Die Schnecken berichten Anfang nächster Woche detailliert über die Nominierung ihres Projekts. ▪ thk

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