Schluss mit freiem Parken: Ausschuss berät Gebühren

+
Noch parken viele am Bahnhof kostenlos, manche gar wild auf unbefestigtem Gelände.

LÜDENSCHEID ▪ Ums Sparen und ums Erschließen neuer Geldquellen geht es im Bau- und Verkehrsausschuss am Mittwoch im Ratssaal (17 Uhr). Beim Parken, bei Sondernutzungsgebühren sowie beim Beheizen von sieben Schulen und der Kerksighalle soll sich zugunsten des Stadtsäckels einiges ändern.

Thema Parken: Hier hat die Stadt Gebührenpflicht für die rund 100 neu geschaffenen Straßenrandparkplätze an der Bahnhofsallee, zwischen Finanzamt und der Kurve „Zum Weißen Pferd“, im Auge. Dort stünden vor allem Dauerparker kostenlos. Doch mit Fertigstellung und Inbetriebnahme neuer Gebäude erhöhe sich der Bedarf, heißt es. Deshalb soll auch hier künftig die Parkgebührenordnung greifen. Zum Zeitpunkt macht die Verwaltung noch keine Angaben, daher wird auch die Höhe der erwarteten Gebühreneinnahmen nur geschätzt: ca. 30 000 bis 50 000 Euro im Jahr.

Europaweite Ausschreibung

Auf der neuen Parkpalette Corneliusstraße sollen künftig auch Dauerparker stehen dürfen. Erlös-Schätzungen gibt es hier aber noch nicht.

Thema Contractingleistungen: Nach guten Einspar-Erfahrungen möchte die Stadt Wärmelieferleistungen für weitere Gebäude europaweit ausschreiben.

Thema Sondernutzungen: Eine Verdoppelung der Gebühren für Veranstalter an verkaufsoffenen Sonntag, Gleichberechtigung und damit auch Gebührenzahlung für LSM-Sondernutzungen (bislang gebührenfrei) sowie künftig kostenpflichtige Werbebanner über Straßen – das sind nur einige Eckpunkte hierbei, die weitere Mehreinnahmen versprechen. ▪ sum

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare