Nach Diskussion mit Olaf Scholz

Schluss mit Corona-Angst: Unternehmer aus MK radelt zur Kanzlerin

+
Axel Turck (mitte), hier beim Besuch von Gesundheitsminister Jens Spahn in Lüdenscheid.

Nachdem ein Lüdenscheider bereits mit Olaf Scholz diskutierte, will er nun in Berlin vor dem Kanzleramt auf sein Anliegen aufmerksam machen. Dabei geht beziehungsweise fährt er einen außergewöhnlichen Weg.

Lüdenscheid - Jetzt geht’s nach Berlin: Der Lüdenscheider Unternehmer Axel Turck ist entschlossen, die Probleme heimischer Betriebe in der laufenden Corona-Krise am 14. Oktober direkt vorm Bundeskanzleramt anzusprechen. Zuletzt hatte er schon Olaf Scholz bei seinem Auftritt in Lüdenscheid konfrontiert. 

„Wir planen eine Radtour über Gütersloh, Hannover, Magdeburg und Potsdam nach Berlin“, sagt Turck, der gemeinsam mit IT-Unternehmer Carsten Engel schon an der Feinplanung sitzt. Am 10. Oktober (8 Uhr, Rathausplatz) will man mit kleinem Team starten und auf dem Weg durch vier Bundesländer weitere Teilnehmer – und Geld – sammeln. 

Das Geld soll als Spende in die Kernsanierung der Obdachlosenunterkunft an der Leifringhauser Straße fließen, haben sich die Organisatoren überlegt. Mit der Tour wolle man Aufmerksamkeit wecken, „weil es so nicht weitergehen kann. Wir brauchen klare Ziele für den Mittelstand“, sagt Turck. 

„Wie lange reicht das Geld, wie geht’s weiter?“ – solche Fragen trieben auch kleine Familienunternehmer um. Politisieren wolle er nicht, betont er, der zuletzt auch auf einer Veranstaltung der Organisation „Gemeinsam für Grundrechte“ in Münster als Redner aufgetreten ist. Aber man wolle Aufmerksamkeit für die Probleme vor Ort: „Wir haben hier große Angst.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare