Geschäftsführer-Wechsel in festlichem Rahmen

Schlüsselübergabe bei Widi

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Schlüsselübergabe (v.l) Ralf Paul, neuer Widi-Geschäftsführer,Ralf Schwarzkopf (Aufsichtsratsvorsitzender) und Johannes Wittenbrink, scheidender Widi-Geschäftsführer.

Lüdenscheid - Großer Bahnhof für Johannes Wittenbrink und Ralf Paul: In festlichem Rahmen verabschiedete die Widi – Unternehmensverbund Wirtschaftsdienste Hellersen – ihren langjährigen Geschäftsführer und vollzog mit Übergabe der Schlüsselgewalt zugleich die Staffelübergabe an den neuen Leiter der Sparte Servicedienste der Märkischen Gesundheitsholding.

Abschied nehmen hieß es bei der Feier im Kreise von Gesellschaftervertretern, Aufsichtsratsmitgliedern, Geschäftspartnern, langjährigen Weggefährten, Familie und Mitarbeitern von Johannes Wittenbrink, der sich nach 25 Jahren erfolgreichen Wirkens als Widi-Geschäftsführer in den Ruhestand verabschiedete. Zugleich bereitete die Festgesellschaft Ralf Paul, dem neuen Geschäftsführer, ein herzliches Willkommen. Zahlreiche Gäste – unter ihnen Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Dieter Dzewas – hieß Johannes Wittenbrink bei der Abschieds-/Einführungsfeier im Verwaltungsgebäude der WIDI namentlich willkommen. Einen „ganz, ganz tollen Job“ habe Astrid Kroll geleistet, die ihn von der ersten Stunde an begleitet habe.

„25 Jahre Widi – für mich verflogen wie im Fluge“, resümierte der scheidende Geschäftsführer. Für ihn sei es eine Beruhigung, dass es gut weitergehe. „Wir wollen eine Ära stilvoll beenden“, erklärte Ralf Schwarzkopf, Vorsitzender des Widi-Aufsichtsrates, bei seiner Würdigung der Verdienste Wittenbrinks. Derartige Rituale seien wichtig, da sie dem Leben Halt und Struktur geben. An Wittenbrink gewandt lobte Schwarzkopf: „Sie dürfen auf ein erfolgreiches und sehr erfülltes Berufsleben zurückblicken.“ Seinem Nachfolger Ralf Paul gab er die Worte mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen den Mut, aus dem Schatten Ihres Vorgängers herauszutreten.“ Dem Aufsichtsrat, der sich auf die Zusammenarbeit freue, sei wichtig, dass die Kultur des Miteinanders auch weiterhin Bestand habe und gepflegt werde. „Trauer und Freude sind heute ganz eng beieinander“, sagte Schwarzkopf.

Als „tollen Chef mit einem großen Herzen“ würdigte Ralf Paul seinen Vorgänger. Ihm sei es gelungen, die Widi zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen weiterzuentwickeln. „Es hat Spaß gemacht, für Sie und mit Ihnen zu arbeiten.“ Ein großes Maß an Empathie bescheinigte Ulrich Duffe, Aufsichtsratsvorsitzender der Märkischen Catering GmbH, dem scheidenden Geschäftsführer.

Landrat Thomas Gemke blieben die abschließenden Worte, bevor die Feier zum lockeren, zwanglosen Teil überging. Eine beispielhafte Entwicklung der Widi ließ Gemke dabei Revue passieren. „Sie haben insbesondere dafür gesorgt, dass wir stets ‚sauber und satt’ waren“, lobte er humorvoll. Vorbildlich sei die Bereitstellung von Integrationsarbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung.

Musikalisch umrahmte Widi-Mitarbeiter Björn Bergs (Gesang), begleitet von den iJazz-Mitgliedern Natascha Winter (Gesang), Axel Reichard (Piano) und Nicolas Leitgeb (Trompete/Perkussion), die Feier mit Jazzstandards und modernen Stücken.

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