Milder Winter ist verantwortlich

Schlaglöcher in dieser Stadt im MK: Nicht so schlimm wie sonst

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Lüdenscheid - Die Straßen in Lüdenscheid leiden wegen des milden Winters deutlich weniger als sonst. Wie Andreas Fritz als stellvertretender Leiter des STL (Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid) sagt, seien weniger Schlaglöcher entstanden als in den Vorjahren. Vergleichszahlen dazu gebe es allerdings nicht.

Vor allem konnten die STL-Mitarbeiter dank der Witterung effektiver arbeiten, wie er sagt. Denn Schlaglöcher gebe es trotzdem, „das haben wir übers ganze Jahr, nicht nur witterungsbedingt“, sagt Fritz. „Das passiert einfach.“ Normalerweise arbeiten die Mitarbeiter im kalten Winter zur Überbrückung mit einem Wintermischgut, das asphaltähnlich sei, um die Löcher zu füllen. Denn bei extremer Kälte kann der Asphalt nicht verarbeitet werden. „Wir müssen das Mischgut in den Löchern aber im Frühjahr durch Asphalt ersetzen, damit es dauerhaft hält – das war in diesem Winter nicht der Fall, wir haben gar kein Mischgut gebraucht“, erklärt der stellvertretende STL-Leiter. Weil die Temperaturen milder waren, sei direkt mit Asphalt gearbeitet worden.

„Wir haben natürlich trotzdem Arbeit, aber keine doppelten Wege – das wiederum bedeutet natürlich auch eine erhebliche Kostenersparnis.“

Außerdem wirke sich laut Fritz die Deckensanierung, die im vergangenen Jahr auf vielen Straßen in Lüdenscheid durchgeführt wurde, positiv aus. Deutlich weniger Schäden seien auch deswegen entstanden.

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