Schilder entfernt: Jetzt bessere Sicht an der Bräuckenstraße

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Nachdem ein Schild abmontiert worden ist, ist beim Abbiegen von der Schlittenbacher Straße auf die Bräuckenstraße das Sichtfeld auf den Verkehr besser geworden.

Lüdenscheid - Schilder an der Einmündung Schlittenbacher Straße/Bräuckenstraße haben beim Abbiegen die Sicht auf den Verkehr behindert. Die Lüdenscheider Verwaltung hat nun reagiert. Das konnte sie nicht überall.

Christian Hayer, Fachdienstleiter Verkehrsplanung und Lenkung, teilte gestern mit, dass nach einer Ortsbesichtigung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW die rot-weißen Leitplanken entfernt worden seien und das zweite Schild nach unten versetzt worden sei, so dass jetzt eine bessere Sicht möglich sei.

Die Absprache mit dem Landesbetrieb war erforderlich, da die Bräuckenstraße in dessen Baulast liegt. „Auch an der darunter liegenden Einmündung zur Berliner Straße haben wir das entsprechend geändert“, erklärte Hayer.

Beim Kreisverkehr am Piepersloh, wo Hinweisschilder bei der Einfahrt in den Kreisel ebenfalls Sichtbarrieren darstellen, sei ein Versetzen jedoch nicht möglich, betonte er. „Das ist eine wegweisende Beschilderung. Die Hinweise müssen erkennbar sein.“

Die Schilder müssten in einer bestimmen Entfernung vom Mittelpunkt des Kreisels aufgestellt sein und könnten nicht zu weit weg davon stehen. „Das ist letztlich ein Kompromiss. Wir können die Schilder ja nicht aus Glas machen.“ Man müsse sich als Autofahrer in den Kreisverkehr hineintasten. „Das ist nun einmal so.“

Die Redaktion hatte in ihrer Berichterstattung auch auf Einmündungen hingewiesen, zum Beispiel bei Rechts-vorLinks-Regelungen, wo Gebüsch, aufgestellte Automaten oder mehrere Abfallbehälter den freien Blick auf den von rechts kommenden Verkehr verstellen.

„Da müssen wir in den jeweiligen Einzelfällen gucken und, wenn nötig und es auch umsetzbar ist, etwas ändern. Dabei spielen aber mitunter auch Grundstücke eine Rolle, die nicht in unserem Besitz, sondern privaten Eigentümer gehören“, erklärte Christian Hayer.

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