Schießerei in Lüdenscheid

Die Aussage des Opfers ist „nicht aufschlussreich“

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Experten der Spurensicherung bei der Arbeit.

Lüdenscheid - Nach den Schüssen an der Wehberger Straße, durch die am Samstag ein Mann verletzt worden war, arbeitet die eigens eingerichtete Mordkommission des Hagener Polizeipräsidiums auf Hochtouren. Die Identität und die Herkunft der beiden gesuchten Männer ist nach wie vor nicht geklärt. Mutmaßlich handelt es sich um eine Tat im Drogenmilieu.

Von Olaf Moos

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Der Verletzte ist den Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung des Falles nach LN-Informationen keine große Hilfe. Wie es heißt, verhalte sich der Mann, der stationär im Klinikum liegt, alles andere als kooperativ. Der zuständige Staatsanwalt Klaus Knierim sagt: „Er könnte uns sicher mehr sagen als er es bisher getan hat.“

Seine Aussage und die Beschreibung der mutmaßlichen Täter seien „nicht unbedingt aufschlussreich“. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss der Zeuge befürchten, sich bei einer wahrheitsgemäßen Aussage strafrechtlich selbst zu belasten. Möglich ist auch, dass er Rache fürchten muss, wenn er die Identität der Täter preisgibt.

Die Gesuchten waren mit einem Wagen mit Bergheimer Kennzeichen geflohen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0 23 51 / 9 09 90 entgegen.

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