Das war's: 

Der satirische Wochenrückblick

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Lüdenscheid - "Das war's: Der satirische Wochenrückblick": Mit spitzer Feder werfen wir an dieser Stelle wieder einen Blick zurück auf die vergangene Woche.

Samstag, 2. April: Ein als „Aggressor“ eingestufter Syrer war mit seinen vier Frauen und acht Kindern bis vor kurzem in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Hauptschule untergebracht. Hier bekam er Hausverbot, und die komplette Sippe wurde nach Gummersbach verlegt. Dort gefiel es ihm aber nicht, deshalb orderte er kurzerhand mehrere Taxis und fuhr zurück ins liebliche Lüdenscheid. Lassen Sie uns jetzt mal gar nicht über den Krawallbruder aus dem Nahen Osten reden. Aber was hat man eigentlich von Taxifahrern zu halten, die sich sehr wohl denken können, dass ihre Passagiere die Fahrt gar nicht bezahlen können – und die Fuhre trotzdem nur allzu gerne annehmen? Haben sie sich vielleicht (übrigens zu recht) gedacht: „Der Staat wird das Geld schon rausrücken!“? Das wird man ja wohl noch fragen dürfen, woll!? 

Sonntag, 3. April: Zerstörte Scheiben, verschmierte Wände und Müll überall – so sieht die Innenstadt an einem ganz normalen Sonntagmorgen aus. Was soll man auch anderes erwarten? Wer lediglich über den Intelligenzquotienten eines Cheeseburgers verfügt, der wird beim besten Willen nicht in der Lage sein, dessen Verpackung dann auch noch ordentlich zu entsorgen. 

Montag, 4. April: Ein Lüdenscheider Vermieter setzt seine Mieterin trotz gültigen Vertrages und pünktlicher Zahlungen vor die Tür und wechselt die Türschlösser aus. Die junge Frau muss im Park schlafen. Vor Gericht erscheint der Mann gar nicht erst. Jetzt können wir ja mal überlegen, wer hier wohl asozial ist – die vermeintliche „Pennerin“ im Park oder der saubere Herr Vermieter. 

Dienstag, 5. April: Das liest man jetzt immer öfter: Bei Polizeieinsätzen spucken die Delinquenten den Beamten dreist ins Gesicht. Ich hätte größtes Verständnis dafür, wenn sich die Personalien-Feststellung in einer ruhigen Ecke der Wache etwas – sagen wir mal – intensiver gestaltete. 

Mittwoch, 6. April: Bei einer Kennenlern-Veranstaltung mit Flüchtlingen – so berichten die LN – wird auch Alphorn-Musik dargeboten. Nein, das ist kein neuer, fieser Trick der AfD-Bande. Die Einlader haben’s gut gemeint. Ehrlich!

Donnerstag, 7. April: Die Japaner scheinen ein ausgesprochen tolerantes Völkchen zu sein. Jedenfalls dulden sie in ihrem Land christliche Missionare, ohne diese gleich in die Sushi einzuarbeiten. Einer dieser Herren besucht jetzt übrigens Lüdenscheid. Ich frag’ mich nur, wie bei uns wohl reagiert würde, wenn Nippons Abgesandte dauerlächelnd versuchten, uns zum Shintoismus oder Buddhismus zu bekehren? Ab in die Frikadelle? 

Freitag, 8. April: Und dann ist da noch der Mann vom Niederrhein, der am Wochenende in der Phänomenta innerhalb von 24 Stunden siebentausend Papierschnipsel aneinander tackern will. Er möchte halt so gern ins Guiness-Buch der Rekorde. Ein hiesiger Notar wird das freiwillig überwachen. Kompliment! Ich habe die Leidensfähigkeit von Juristen bisher eindeutig unterschätzt.

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