Das war’s

Der satirische Wochenrückblick

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Lüdenscheid - "Das war's: Der satirische Wochenrückblick": Mit spitzer Feder werfen wir an dieser Stelle wieder einen Blick zurück auf die vergangene Woche.

Samstag, 13. Juni: Und wieder einmal trifft sich die „Reflexionsgruppe aktiver Tagesmütter und -väter“. Thema des Tages – ebenfalls wieder einmal: „Aktuelles aus der Kindertagespflege“ und „kollegialer Austausch“. Irgendwas muss man halt dahinschreiben, wenn man in die Zeitung kommen will.

Sonntag, 14. Juni: In Herscheid heißt der Familiengottesdienst allen Ernstes „Familiengodi“. Heute fällt er allerdings aus. Vielleicht hat Göttchen dem Bergvolk aus dem Ebbe ja zunächst mal einen Grundkursus „Sprachkultur“ verordnet.

Montag, 15. Juni: Die Lüdenscheider Bürger werden beim Thema Enervie „zu wenig und ausschließlich durch die Zeitung informiert“. Meinen die hiesigen CDU-Senioren. Ja, wie hätten sie’s denn gern? Soll Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn als reitender Herold durch die City galoppieren und per Megaphon das Neueste aus dem Rathaus verkünden?

Dienstag, 15. Juni: Zum Glück gibt es die „Trageschule NRW“ Und zum Glück bietet eine ihrer „Trageberaterinnen“ eine „Tragetuchberatung“ in Altena an. Doch, so was gibt’s. Und so was ist natürlich absolut unverzichtbar. Den ersten Tipp gibt’s an dieser Stelle gratis von den LN: Das Baby beim Einbetten in das Tragetuch nicht mehr als unbedingt nötig würgen!

Mittwoch, 16. Juni: Die Abiturienten vom Staberg feiern sich bei ihrem Abisturm ausschließlich selbst. Für ihre jüngeren Mitschüler haben sie – entgegen der Tradition – keinerlei Angebote vorbereitet. Aber „Scheiß BGL“ gröhlen – das können sie ganz prima. So stellen sie sich eben selbst ein ganz spezielles Reife-Zeugnis aus.

Donnerstag, 17. Juni: Unbekannte klauen in Hagen aus einem Rettungswagen, während dessen Besatzung einen Patienten versorgt, unter anderem einen Notfallkoffer und ein Beatmungsgerät. wer sagt eigentlich, dass man ja niemandem etwas Schlechtes gönnen soll?

Freitag, 18. Juni: Nachdem SPD und FDP auch im Planungausschuss krachend auf der Nase landen und keine Mehrheit für den Bebauungsplan Neuenhofer Straße zustande bringen, ziehen sie jetzt alle Register. Und wer soll Rot-Gelb helfen, das unter anderem aus ökologischen Gründen heftig kritisierte Vorhaben doch noch auf den Weg zu bringen? Ausgerechnet Grün! Zwei der vier Grünen-Ratsvertreter müssen im Rat also eine Kehrtwende vollziehen und für den Plan stimmen. Sauber! So wird die CDU zur letzten Umweltschutzpartei in Lüdenscheid. Die Grünen dagegen schlucken jetzt jene Kröten, die sie so gern zu schützen vorgeben. Man darf sich schon darauf freuen, wie die beiden Grünen-Ratsvertreter (ob sie wohl ausgelost werden?) ihren Sinneswandel begründen.

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