Finale in Amsterdam

Sat.1-Show „99 - Eine:r schlägt sie alle!“: So läuft es für den Teilnehmer aus Lüdenscheid

Im Gegensatz zu den Zuschauern fehlt beim 25-Jährigen die Ungewissheit, wer am Ende mit 99 000 Euro nach Hause fährt. „Ja, ich weiß ich schon, wer gewinnt.“ Die Zuschauer müssen noch bis Ende Juli warten.

Lüdenscheid/Amsterdam – Alexander Kaiser ist im zweiten Teil der Sat.1-Gameshow „99 – Eine:r schlägt sie alle!“ ausgeschieden. Ein Ziel habe er dennoch erreicht, sagt der Lüdenscheider. „Ich wollte unter die letzten 50 kommen“, sagt der 25-Jährige.

FernsehsenderSat.1
SitzUnterföhring, Deutschland
Sendestart1. Januar 1984

Sat.1-Show „99 - Eine:r schlägt sie alle!“: So läuft es für den Teilnehmer aus Lüdenscheid

Im 54. Spiel ist Endstation. Die Kandidaten haben zwei Minuten Zeit, so viele Bälle wie möglich von einem Bällebad in ihre Planschbecken zu tragen, die Kleidungsstücke am Körper dürfen als Hilfe benutzt werden. Kaiser stopft sein Hemd bis zum Kragen mit den Kugeln voll und bewegt sich vorsichtig zu seinem Ziel. Zunächst sieht es gut aus, doch auf den letzten Metern wird ihm seine Garderobe zum Verhängnis: „Ich habe mein Hemd hinten nicht mehr in die Hose gekriegt, und dann ist mir alles rausgefallen.“ Am Ende fehlen ihm zwei Kugeln auf den Vorletzten – der 25-Jährige ist ausgeschieden.

Alexander Kaiser aus Lüdenscheid verfolgt das Show-Finale in Sat.1 am Freitag, 30. Juli, nur noch als Zuschauer.

Bis zu seinem letzten Auftritt ist der Lüdenscheider nicht oft im Bild, was in der Sat.1-Show bedeutet, dass er gut im Rennen ist. Einen – mit einem spitzen Holzstab durchstochenen – Ballon balanciert der freie Zauberkünstler auf seiner Nase, ein Bild, das die Filmeditoren gerne in der Ausstrahlung zeigen. Die Show am Freitagabend verfolgt Kaiser gelassen. „Ich ärgere mich nicht, da ich mein gestecktes Ziel erreicht habe.“

Alexander Kaiser erreicht bei Sat.1-Show „99 - Eine:r schlägt sie alle!“ sein Ziel

Wie die ausgeschiedenen Kandidaten vor ihm kann der Lüdenscheider die weiteren Wettkämpfe nicht mehr im Amsterdamer Studio verfolgen. „Da unter anderem Drohnen die Aufnahmen in der Show machen, ist das Risiko zu groß, dass jemand später im Bild ist, der eigentlich schon lange nicht mehr dabei ist.“ Den restlichen Tag habe er im Green Room – dem Aufenthaltsbereich für die Teilnehmer – verbracht. Vier Spiele muss Kaiser Backstage verbringen, bis der gesamte Tross wieder ins Amsterdamer Hotel rollt. Am nächsten Morgen geht es für Kaiser – nach einem PCR-Test – für zehn Tage in die häusliche Quarantäne.

Das Show-Finale will der 25-Jährige am Freitag, 30. Juli, aber auf jeden Fall verfolgen. „Ich kenne alle kommenden Spiele, aber nur aus den Erzählungen der anderen Kandidaten“, sagt Kaiser. Jetzt sei er gespannt, wie es am Fernseher wirke.

Im Gegensatz zu den Zuschauern fehlt beim 25-Jährigen nämlich die Ungewissheit, wer am Ende mit 99 000 Euro nach Hause fährt. „Ja, ich weiß ich schon, wer gewinnt.“ Die Zuschauer müssen noch bis Ende Juli warten.

Rubriklistenbild: © Julia Kröninger/privat

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