„Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“

Sascha Korf zeigt sich bei den Kleinkunsttagen spontan.

LÜDENSCHEID - Zum Auftakt, der 35. Lüdenscheider Kleinkunsttage ist am Sonntag, 16. Februar, ab 19.30 Uhr der Kabarettist Sascha Korf zu Gast und stellt sein Programm „Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“ im Kulturhaus vor ein spontan-lustiger Abend, von dem jeder etwas für sich mitnehmen kann, heißt in der Einladung zum Auftakt um den Wettstreit um die Lüdenscheider Lüsterklemme.

Sascha Korf ist schlagfertig. Die Kernaussage in seinem Programm ist jedoch, dass Spontanität erlernbar sei, man müsse sich nur darauf einlassen. Aus seinem mal mehr, mal weniger ernst gemeintem gleichnamigen Ratgeber-Buch „Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“ werden mit dem ganzen Saal witzige Spontanitätsübungen durchgeführt und sogar Rosamunde Pilcher-Filme mit dem Publikum auf der Bühne nachgestellt. Die Zuschauer werden Zeuge von absurden Geschichten aus dem Leben des „Speedy Korfzales“. So wollte Sascha Korf online bei den Weight Watchers abnehmen. Oder ein erotischer Schmonzettenautor mit Tiefgang werden. Zu hören sind Kreuzfahrterlebnissen, seinen Facebookdates und der Versuch, die Welt durch gute Laune aus den Angeln zu heben.

Sascha Korf absolvierte von 1990 bis 1994 eine Schauspielausbildung und eine Lehre zum Theaterpädagogen. Als Bühnenmoderator wirkte er von 1996 bis 2003 unter anderem beim Christopher Street Day in Köln. Seit 1999 ist er zudem Texter, unter anderem für kabarettistische Größen wie Anka Zink und Marijke Amado. Im Jahr 2001 feilte er an seinem Improvisationstalent bei Keith Johnston in Calgary (Kanada). Die Welt des Theaters als Regisseur oder Schauspieler ist dem Tausendsassa ebenso wenig fremd wie Auftritte im Quatsch Comedy Club oder Stand-Up-Comedy wie beispielsweise bei Gastauftritten in der Stegreif-Show „Schillerstraße“. Die Premiere seines Soloprogramms feierte er im Rahmen des Köln-Comedy Festivals im Oktober 2007.

Der von der Sparkasse gestiftete Kleinkunstpreis ist mit einem Preisgeld von 1 500 Euro verbunden. Die Übergabe der Lüsterklemme als Trophäe, einer Urkunde und des Preisgeldes erfolgt immer im gleichen Jahr in der darauffolgenden Spielzeit bei einem erneuten Auftritt des Preisträgers im Kulturhaus.

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