Nur Verkehrs-Wirrnis, keine Unfälle

Verkehrschaos am Tag 1 der Tunnelsperrung

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Die seit dem Morgen gesperrte Tunnelröhre wird in den nächsten Wochen vermessen und erhält eine neue Beleuchtung, bevor sie für den Verkehr in Richtung Altenaer Straße freigegeben wird.

Lüdenscheid - Der erste Tag der Teilsperrung des Rathaustunnels war – wie allgemein erwartet – ein Tag mit Verkehrschaos. 

Überraschte und teils ratlose Autofahrer landeten auf ihrem Weg stadteinwärts vor der Absperrung auf der Altenaer Straße und schließlich auf der Rampe hoch zur Bahnhofstraße. 

Gleichzeitig bildeten sich auf den Umleitungsstrecken lange Staus – etwa auf der Friedrichstraße oder Heedfelder oder Knapper Straße. Unfälle passierten nicht. Bei der Polizei hieß es: „Außer Chaos – nichts!“ 

In vier Wochen wird sich die Situation ändern

Die aktuelle Lage wird sich nach Auskunft von Projektleiterin Nadja Hülsmann von Straßen.NRW in rund vier Wochen wieder ändern. Denn die gestern erfolgte Sperrung der – aus Richtung Altenaer Straße gesehen – rechten Tunnelröhre dient lediglich der Vorbereitung der ersten Arbeiten in der linken Röhre. 

Der Tunnel wird erheblich teurer

In den nächsten Wochen werden Fachleute der beauftragten Baufirmen die rechte Röhre vermessen und ein Beleuchtungskonzept erarbeiten. Das sei nötig, um diese Röhre in Gegenrichtung befahren zu können, so Nadja Hülsmann. 

Zehn Ampeln müssen neu getaktet werden

Ist die Beleuchtung installiert, gibt Straßen.NRW die Röhre wieder frei und sperrt die andere. Ab dann fließt der Verkehr von der Kölner Straße aus nur noch durch die „falsche“ Röhre in Richtung Altenaer Straße. Zuvor müssen für rund zehn Ampelanlagen neue Programme geschrieben werden, um die Taktung der veränderten Verkehrsdichte anzupassen. 

Rathaustunnel vor 40 Jahren eingeweiht

Der Wechsel des Einbahnstraßen-Verkehrs auf die seit gestern gesperrte Tunnelröhre hat einen für die Verantwortlichen wichtigen technischen Grund: Die jetzt noch befahrene Röhre muss laut Nadja Hülsmann als erstes saniert werden, weil es dort – im Gegensatz zur anderen Röhre – noch eine halbwegs funktionierende Entwässerung gibt. 

Zwei Jahre lang einröhrig

Nach ungefähr einem Jahr Bauzeit soll der Verkehr dann für ein weiteres Jahr ausschließlich durch die dann fertig sanierte Röhre fließen. 

Die Umleitungen im Überblick

Nach den Worten von Dieter Rotter, Fachdienstleiter Bauservice im Rathaus, sollen die an den Tunnel angrenzenden Straßenbaumaßnahmen vor Beginn der Arbeiten in der ersten Röhre abgeschlossen sein. Das sei so mit Straßen.NRW vereinbart.

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