Samstag Selbsthilfetag im Bürgerforum

Die Mitglieder des offenen Arbeitskreises laden zum Selbsthilfetag am Samstag ins Bürgerforum des Rathauses ein. Von 10 bis 14 Uhr stellen sich 22 Selbsthilfegruppen vor.

LÜDENSCHEID ▪ 22 Selbsthilfegruppen stellen sich am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr im Bürgerforum des Rathauses vor. „16 Tische, zum Teil mit Doppelbelegung werden besetzt sein. Dort können Interessierte ins Gespräch mit Vertretern der Gruppen kommen und sich Informationen besorgen“, sagt Karin Gerdewischke-Bruns, zentrale Ansprechpartnerin des Selbsthilfezentrums an der Freiherr-vom-Stein-Straße.

Teilnehmende Gruppen sind am Samstag die ADHS Selbsthilfegruppen Sausebraus, die Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V., die Frauenselbsthilfe nach Brustkrebs, die DMSG SHG Märkischer Kreis e.V., der IVU - Interessenverband für Unfallverletzte im MK, der Kreisverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V., die Makula SHG Lüdenscheid, die Selbsthilfegruppe „Niere“, die Leukämie- und Lymphomhilfe Märkischer Kreis, die Osteoporose Gruppe Lüdenscheid, die Deutsche Parkinson Vereinigung e. V., das Patienten-Informations-Zentrum, die SHG Polyneuropathie, die SHG für psychosomatisch und psychisch Kranke, die Deutsche Rheuma-Liga e.V, die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Lüdenscheid, der Arbeitskreis Sucht, die SHG „Leben ohne dich“, die SHG Kehlkopflose und die SHG „Seelische Gesundheit“.

Letztere ist zwar eine neue Gruppe, aber doch auch wieder nicht. Sie resultiert aus dem Angebot für psychosomatisch und psychisch Kranke, für das Helen Scharnow und Christina Seufzer Ansprechpartnerinnen sind. „Die Nachfrage ist immer größer geworden, die Teilnehmerzahl von 8 auf bis zu 18 angestiegen. Es bleibt zu wenig Zeit zum Sprechen, und wir werden gerade neuen Besuchern unserer Gruppe nicht gerecht. Daher haben wir uns entschlossen, diese zweite Gruppe zu gründen, die sich vor allem an ältere Erkrankte wendet, zu der aber auch Menschen aus der bestehenden Gruppe kommen können. Wir treffen uns immer montags um 17 Uhr im Selbsthilfezentrum.“ Es geht darum, zunächst einmal Ansprechpartner zu finden und die oft lange Zeit bis zum Beginn einer Therapie zu überbrücken. „Viele haben im nahen Umfeld keine Ansprechpartner“, wissen die beiden Frauen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare