Ein Blick in Brügges Geschichte

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Dieses Gruppenbild der besonderen Art wurde im Jahre 1890 aufgenommen, kurz nachdem die erste Lokomotive aus Hagen auf dem Brügger Bahnhof eingetroffen war. Damals war dort Endstation, erst zwei Jahre später fuhren die Züge weiter bis Oberbügge.

BRÜGGE/OBERBRÜGGE - Der Blick auf das komplett umgepflügte und gerodete Areal längs der Volme im Zuge der Renaturierung hat den Oberbrügger Klaus Fastenrath regelrecht geschockt. Der 74-jährige Diplom-Ingenieur und passionierte Sammler historischer Fotos und Postkarten hat sämtliche Veränderungen in Oberbrügge, Ehringhausen und auch Brügge jahrzehntelang aufmerksam verfolgt – doch nach den Radikalmaßnahmen der Renaturierung ist er jetzt sehr gespannt, wie sich das Gebiet wohl in den nächsten zehn Jahren entwickelt und präsentiert.

Leidenschaftlicher Sammler historischer Fotos, Ansichtskarten, Abbildungen und Pläne: Dipl.-Ing. Klaus Fastenrath.

 „Der Bereich des Brügger Bahngeländes hat mich schon immer sehr interessiert“, erklärt Fastenrath – ist er doch auch ausgewiesener Eisenbahnfreund. Für die LN hat er einige Motive rund ums Brügger Bahnhofsgebiet herausgesucht, die einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit ermöglichen.

Schließlich war ein aus dem Jahre 1905, das das Brügger Bahngelände in Blickrichtung Lüdenscheid zeigt, für den Ur-Oberbrügger Auslöser, seine umfangreiche Sammlung historischer Abbildungen aus seinem Lebensumfeld der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Resonanz auf seine Ausstellung beim Oberbrügger Dorffest 1981 war überwältigend.

„Die Leute erkannten sich und ihren Lebensraum wieder und waren teilweise zutiefst beeindruckt“, erinnert er sich. Mit dieser Erfahrung entschloss sich Fastenrath, Teile seiner Sammlung gemeinsam mit Alfred Brenne, der die Texte beisteuerte, in zwei Büchern mit dem Titel „Der Lebensraum von Oberbrügge und Ehringhausen in Vergangenheit und Gegenwart“ zu veröffentlichen. - wok

Blick in Brügges Geschichte

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