Reaktion auf jüngste Vermüllung an der Ecke Richardstraße/Brüderstraße

AfL: „Sammelstelle jetzt abschaffen“

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Nach der jüngsten Vermüllung soll die Sammelstelle nach dem Willen der AfL komplett abgebaut werden.

Lüdenscheid - Die AfL wird in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses beantragen, die Müllsammelstelle Ecke Richardstraße/Brüderstraße abzubauen.

Dies erklärte deren Vorsitzender Peter Oettinghaus als Reaktion auf einen LN-Bericht vom Freitag über erneute starke Vermüllung dort.

Oettinghaus: „Es wird hier deutlich, dass sich an dieser Sammelstelle nichts zum Guten verändert hat. Im Gegenteil: Die Müllferkel werden immer dreister.“ 

Die AfL habe mehrere Forderungen gestellt, die alle nicht erfüllt worden seien. So habe sie gefordert, dass die Sammelstelle mit Videokameras überwacht werden und mit einer zusätzlichen Laterne versehen werden solle. 

Die AfL habe in allen anliegenden Straßen Flugblätter verteilt, auf denen auf die Missstände aufmerksam gemacht worden sei. Man habe sich samstags an der Sammelstelle getroffen und mit vielen Bürgern diskutiert. Als letzte Möglichkeit sei von der AfL schon vor Monaten vorgeschlagen worden, die Sammelstelle zu schließen – so wie es schon an der Obertinsberger Straße erfolgt ist.

Oettinghaus weiter: „Der STL hat seine Säuberungsaktionen von Woche zu Woche gesteigert. Hier ein herzliches Dankeschön den Mitarbeitern. Nun ist unsere Geduld erschöpft. Es wird nun zwölfmal die Woche geleert und gereinigt. Die Müllgebühren sind bereits für jeden Bürger erhöht worden.“ Mit der Schließung der Sammelstelle träfe man „leider die anständigen Entsorger“. Aber es könne nicht sein, „dass die anständigen Bürger die Zeche für die Müllferkel bezahlen“. Der Mülltourismus – auch aus den umliegenden Gastronomiebetrieben – müsse gestoppt werden.

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