Rauchverbot: Saftige Geldbußen ab 1. Mai

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LÜDENSCHEID - Wer bislang seine Zigarette bei einem Glas Bier in Raucherbereichen genießen konnte, wird sich ab Mittwoch etwas anderes überlegen müssen. Ab dem 1. Mai tritt das überarbeitete Nichtraucherschutzgesetz in Kraft.

Damit sind sowohl Raucherbereiche als auch Raucherclubs ade, wie der Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Ordnung jetzt mitteilt. Mit der Nachbesserung des Nichtraucherschutzgesetzes in NRW sollen bisherige Unklarheiten beseitigt werden und eine vereinfachte Regelung geschaffen werden.

Ein absolutes Rauchverbot gilt in Sporteinrichtungen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Universitäten, Gaststätten, Laufflächen von Einkaufspassagen. Auch E-Zigaretten oder Shishas sind nicht erlaubt. Einziger Sonderfall sind „Geschlossene Gesellschaften“. Diese sind aber ausschließlich privaten Festlichkeiten vorbehalten und werden durch einen eng gefassten Rahmen definiert.

„Für die Einhaltung des Gesetzes ist der Gewerbebetreiber beziehungsweise der Inhaber verantwortlich“, erklärt Hartmut Ricker vom Fachbereich öffentliche Sicherheit und Ordnung. Verstöße gegen die Vorschriften des Gesetzes können mit einer Geldbuße bis zu 2500 Euro belegt werden. Auch auf den Raucher kommen Bußgelder von bis zu 1000 Euro zu. Das Ordnungsamt wird die Umsetzung der neuen Regelungen in den nächsten Wochen kontrollieren und nicht erst bei Beschwerden oder Anzeigen reagieren.

Offene Fragen zum Thema beantwortet Hartmut Ricker vom Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Ordnung: 02351/171636.

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