Sänger locken Besucher zum Volmefest

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Der neue Chorleiter Hanno Kreft absolvierte erst seinen zweiten Auftritt mit dem Frauenchor Cantabile.

Oberbrügge - „Wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder“ heißt es in einem Gedicht von Johann Gottfried Seume. Diesem Rat kamen am Wochenende zahlreiche Besucher beim Volmefest des Gemischten Chores Wesselberg nach.

Bereits am Samstag füllte sich das Gelände am Reisebüro Kattwinkel mit vielen Menschen, die sowohl den Gastgebern als auch den eingeladenen Chören lauschen wollten. Im Mittelpunkt stand aber das Frühschoppenkonzert am Sonntag, bei dem die meisten Chöre und angesichts des angenehmen Sommerwetters auch die meisten Besucher nach Oberbrügge gekommen waren.

Am Samstag gaben dagegen neben den Gastgebern lediglich die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Dahlerbrück eine Kostprobe ihres Könnens. Der Brügger MGV Philomele konnte angesichts der Ferienzeit nicht genug Sänger für einen Auftritt mitbringen. Somit eröffneten die Wesselberger unter der Leitung von Maidi Langebartels mit dem ebenso fröhlichen wie passenden Lied „Lasst den Sonnenschein herein“ den Nachmittag und präsentierten gewohnt beschwingt Titel wie „Cinderella Baby“ oder das afrikanische „Wasma Ajelile“. Bei letzterem begleitete Irene Glörfeld auf den Bongos. Den Schlusspunkt setzte das kernig-bayrische „Hans bleib da“, das den Chormusikfreunden auch noch einmal am Sonntag in einer anderen Interpretation durch MGV Othlinghausen kredenzt wurde.

Weil der Gesangverein Dahlerbrück urlaubsbedingt auf seine Chorleiterin Astrid Höller-Hewitt verzichten musste, sprang Maidi Langebartels ein, die beim Frühschoppenkonzert am Sonntag ebenfalls alle Hände voll zu tun hatte. Die Dahlerbrücker unterhielten vor allem mit beliebten Volksliedern wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“. Das Lied „Mir trinket ein Viertele“ stellte schließlich eine gute Werbung für den Weinstand dar. Bis in den späten Abend sorgte schließlich René Gehlhaar alias DJ René für Stimmung.

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Volmefest Gemischter Chor Wesselberg 2014

Richtig voll wurde es am Sonntag mit seinem umfangreichen Musikprogramm, wobei auch das Team an den Verpflegungsständen, insbesondere beim Reibekuchenbacken, angesichts des Andrangs extrem ins Schwitzen geriet. Die Chorbeiträge, beginnend mit dem MGV Othlinghausen unter der Leitung von Maidi Langebartels, verfolgte Alhard Graf von dem Bussche-Kessell als Schirmherr des Wesselberger Chores. Die Othlinghauser begeisterten unter anderem mit ihrer Interpretation der Volksweise „Auf einem Baum ein Kuckuck“ sowie klassischen Chorstücken wie „An einem Sommermorgen“.

Der Posaunenchor Oberbrügge brachte Abwechslung in das von Chorbeiträgen dominierte Programm. Die Musiker sorgten mit Stücken wie „King Of The Road“, „I Can’t Help Falling In Love“ oder „Horch, was kommt von draußen rein“ für gute Laune auf dem Festgelände. Im Anschluss war ein weiteres Mal Chorleiterin Maidi Langebartels gefragt – beim Auftritt des Gemischten Chores „TonArt“ im MGV Othlinghausen. Höhepunkt war dabei die Chor-Fassung des Herbert-Grönemeyer-Klassikers „Mambo“ (Ich drehe schon seit Stunden ...).

Der MGV Oberbrügge-Ehringhausen war mit Vize-Chorleiter Hartmut Clever zum Volmefest gekommen. Die Sänger hatten überwiegend klassisches Chor-Repertoire im Gepäck und intonierten unter anderem den „Bajazzo“. „Ein Bier“ tranken dagegen nicht nur die Sänger des MGV Oberbrügge-Ehringhausen mit den Wesselbergern, auch der MGV Union Oberrahmede unter Federführung von Vize-Chorleiter Horst Mandt stieß mit dem launigen Trinklied an. Der Frauenchor Cantabile rundete die musikalische Gästeliste ab. Hanno Kreft absolvierte an diesem Tag als neuer Chorleiter erst seinen zweiten Auftritt mit den Frauen. Sie gaben ein modernes Programm zum Besten, das unter anderem den Kanon „Singen schenke uns eine schöne Zeit“ sowie den Pop-Song „Can’t Help Falling In Love“ beinhaltete. - Von Björn Othlinghaus

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