Benefiz-Veranstaltung bei Dahlmann

Sänger und Comedians treten zugunsten des Hospizes auf

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Clownin Pünktchen bot eine bezaubernde Seifenblasen-Nummer.

Lüdenscheid - Gute Unterhaltung erleben und zugleich etwas Gutes tun – im Saal der Gaststätte Dahlmann war das am Sonntagnachmittag möglich.

Wer sich eine Karte für „Dahlmanns Kulturbeutel“ gekauft hatte, unterstützte damit die Arbeit des Lüdenscheider Hospizes.

Dafür wurde ihm ein gut dreistündiges Kulturprogramm geboten, das Livemusik, Clownerie, einen Poetry-Slam-Beitrag sowie eine Lesung mit Musik umfasste. Hauptact war der Musiker und Autor Reiner Hänsch, den die meisten wohl durch seinen Kult-Hit „Sauerland“ kennen dürften.

Das Programm, das Moderator Thomas Wewers ankündigte, konnte sich sehen lassen. Der Schwerpunkt lag dabei auf musikalischen Beiträgen. Kein Unbekannter bei Dahlmann ist der Musiker Robin Stone, der mit seiner Akustik-Gitarre einen kleinen Gig mit Cover-Songs präsentierte und unter anderem Klassiker wie „Tears In Heaven“ (Eric Clapton) oder „Halleluja“ (Leonard Cohen) mit seiner ausdrucksstarken Stimme zu Gehör brachte.

Singer-Songwriter Daniel Scharf schreibt dagegen die meisten seiner Songs in deutscher Sprache selbst und präsentierte insgesamt drei Stücke aus seinem Repertoire, darunter unter anderem „Die Lücke“, in dem es um die Leere in einem ansonsten erfolgreichen Leben geht, die der Künstler selbst durch seinen christlichen Glauben füllen konnte. Freunde der Chormusik kamen im zweiten Programmteil bei Matthias Ortmanns Projektchor Gospel auf ihre Kosten.

Der Chor setzt sich aus Sängern der Albert Singers aus Halver sowie des Chores Ton-Art aus Wetter zusammen. Interpretiert wurden Stücke wie „Ain’t No Mountain“ oder „Angels“ von Robbie Williams. Eine besondere Form der literarischen Darbietung stellt der Poetry-Slam dar, bei dem die Beiträge nur wenige Minuten umfassen und so in kurzer Zeit ein Höchstmaß an Unterhaltung und Substanz mitbringen müssen.

Ein Meister dieser Disziplin ist Andreas Weber, der an diesem Nachmittag dafür sorgte, dass die Lachmuskeln ordentlich strapaziert wurden. Vor allem die Probleme der Mittvierziger waren sein Thema, die sich unter anderem bei einem Horror-Klassentreffen voll entfalteten.

Reiner Hänsch lieferte ein kleines Rundum-Paket mit Lesungen aus seinem vierten Buch „Sauerland live“, dem einen oder anderen Song aus seiner Feder, darunter „100 Mark“ und natürlich seine Sauerland-Hymne, sowie einen Part, in dem er bekannte Songs ironisch umtextete und auch damit für Schmunzler bei den Zuschauern sorgte.

Liebenswert-bunte Clownerie-Einlagen mit den Lünsche- Rotnasen rundeten schließlich das Programm ab – darin ging einer der Clowns auf Schnäppchenjagd, Clown Pünktchen verzauberte den Saal mit einer reizenden Seifenblasen-Orgie, und Gerti schaltete mit eher mäßigem Erfolg eine Kontaktanzeige. Da ein solch umfangreiches Programm auch den Appetit anregt, konnten sich die rund 100 Gäste in der Pause mit Schnittchen sowie süßen Leckereien stärken. 

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