Sachsen-Thüringer-Verein ehrt verdiente Mitglieder

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Sachsen-Thüringer-Verein standen beim 102. Stiftungsfest im Jägerzimmer der Gaststätte Streppel im Vordergrund.

LÜDENSCHEID ▪ Tränen hatte Margot Keilig in den Augen – und das nicht nur bei ihrer eigenen Ehrung für 55 Jahre Mitgliedschaft im Sachsen-Thüringer-Verein Lüdenscheid. Auch als ihr Ehemann am Samstag in der Gaststätte Streppel eine Urkunde im Rahmen des 102. Stiftungsfestes des Vereins in Empfang nahm, war Margot Keilig gerührt.

60 Jahre gehört Armin Keilig nun untrennbar zu den Sachsen-Thüringern, seit 30 Jahren hat er das Amt des 1. Vorsitzenden inne.

Aber der rüstige 81-Jährige will in Zukunft kürzer treten. „Den Lichtelabend müssen wir opfern. Ich schaffe das nicht mehr. Und einen Nachfolger habe ich nicht gefunden. Das tut zwar weh, aber es ist nicht zu ändern.“ Zum 60. und letzten Mal wird der Lichtelabend am zweiten Adventssonntag, 5. Dezember, im Saal der Gaststätte Streppel an der Kölner Straße gefeiert. Dann ist Schluss mit der liebgewordenen Tradition. „Doch der Verein bleibt weiterhin bestehen – das wir da keine Missverständnisse aufkommen lassen“, lachte Keilig in die Ruhe seiner Vereinskollegen.

Weitere Urkunden für jahrelange Mitgliedschaft nahmen Christa Beck (10 Jahre), Erna Bloch (35 Jahre) und Gitti und Günter Stechbarth (45 Jahre) entgegen.

Vor dem großen Umtrunk zu Ehren der ausgezeichneten Mitglieder schaute Armin Keilig in die Vergangenheit des Vereins und ließ die prägenden 50er Jahre und vor allem die Zeit des Mauerfalls und der Wiedervereinigung (1989/90) für einen Moment wieder lebendig werden.

Einen wichtigen Hinweis für die kommenden Wochen teilte der 1. Vorsitzende seinen Vereinskameraden aber auch noch mit. Das für Donnerstag, 21. Oktober, geplante Kaffeetrinken im Haus der Vereine entfällt, da die Räumlichkeiten zurzeit renoviert werden.

Nach seiner erfüllten Pflicht als Vereinsvorsitzender orderte Armin Keilig eine Runde für alle versammelten Sachsen-Thüringer. Neben der Ehrung gab es nämlich noch etwas im Hause Keilig zu feiern: Den 51. Hochzeitstag, den das Ehepaar im Kreise ihrer Freunde ausklingen ließen

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