Lob für Sabine Loock: "Mit Herz und Verstand"

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Dr. Hans Gerhard Selle (re.) wurde von Werner Brommund verabschiedet. Neue Finanzamt-Chefin ist Sabine Loock.

Lüdenscheid - Großer Bahnhof am Dienstagmorgen im Finanzamt an der Bahnhofsallee: Oberfinanzpräsident Werner Brommund stellte im Rahmen einer Feierstunde den geladenen Gästen Sabine Loock als neue Chefin des Finanzamtes Lüdenscheid vor.

Von Martin Messy

Sie tritt die Nachfolge von Dr. Hans Gerhard Selle an, der das Finanzamt sechs Jahre leitete und im Beisein seiner Frau und seiner Tochter in den Ruhestand verabschiedet wurde. Brommund bedankte sich bei Dr. Selle für seine geleistete Arbeit und wünschte Sabine Loock eine glückliche Hand an ihrer neuen Stelle. „Ich bin sicher, dass sie die überaus engagierte und sehr erfolgreiche Arbeit ihres Vorgängers fortsetzen wird.“

Die 53-Jährige begann ihre Laufbahn in der Finanzverwaltung im Jahr 1992 beim Finanzamt Köln-Süd. Es folgten Stationen als Sachgebietsleiterin im Finanzamt Bergheim, als Dozentin an der Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen und als Ausbildungsreferentin in der ehemaligen Oberfinanzdirektion Rheinland. Zuletzt war sie als stellvertretende Dienststellenleiterin beim Finanzamt Bergisch Gladbach tätig.

„Mit Sabine Loock bekommen Sie eine Dienststellenleiterin, die Herz, Verstand und Begeisterungsfähigkeit besitzt – eine unschlagbare Kombination“, kündigte Oberfinanzpräsident Werner Brommund dem FinanzamtTeam in seiner Festrede an. Die Juristin übernimmt nun die Verantwortung für 168 Beschäftigte und 13 Auszubildende. Das Steueraufkommen des Finanzamtes, dessen Zuständigkeitsbereich die Städte Lüdenscheid, Halver, Kierspe, Meinerzhagen und die Gemeinde Schalksmühle umfasst, betrug 2013 rund 917 Millionen Euro.

Am 1. Januar 2014 waren nach Angaben der Oberfinanzdirektion NRW 11 449 Unternehmen im Finanzamtsbezirk Lüdenscheid ansässig – davon 526 Großbetriebe, 1439 Mittelbetriebe, 1622 Kleinbetriebe und 7862 Kleinstbetriebe.

Das Finanzamt an der Bahnhofsallee ist eines von 130 Finanzämtern in NRW. Sie alle sind für rund 8,5 Millionen Steuerfälle zuständig, die im Jahr 2013 zu einem Steueraufkommen von rund 111,6 Milliarden Euro geführt haben.

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