Ein Platz zum Gedenken an Graf Engelbert I.

Ein Platz zu Ehren von Graf Engelbert I., Graf von der Mark. Im Hintergrund sieht man die Stadtbücherei vor ihrem Umbau im Jahre 1980.

Lüdenscheid - Mit dieser Folge endet der Bilderspaziergang durch das alte Lüdenscheid. An 25 Stationen machten die Autoren Gerhard Geisel, Dietrich Leutloff Halt, erläuterten Wissenswertes zur Stadtgeschichte.  Zum Abschluss geht's wieder in die Altstadt.

Rundgang durch Alt-Lüdenscheid:

Gerhard Geisel und Dietrich Leutloff begleiten die Leser unserer neuen Serie „Alt-Lüdenscheid“ auf einem Rundgang durch die Stadt. Sie zeigen dabei Anblicke, die es so nicht mehr gibt. Viele der Häuser sind lange abgerissen, andere Ausblicke mit neuen Häusern zugebaut. Die Bilder stammen aus dem LN-Archiv, dem Stadtarchiv und der Sammlung Schumacher, die Texte in gekürzter Form aus dem Buch „Die Lüdenscheider Straßennamen“ (ISBN: 9783981332513 ).

Der Graf-Engelbert-Platz ist der Mittelpunkt der Lüdenscheider Altstadt. Er wurde nach Graf Engelbert I.,  Graf von der Mark (1249 - 1277) benannt.

Engelbert, als ein Mann großer Tatkraft bekannt, wollte den weit in den kölnischen Hoheitsbereich vorstoßenden Ort Lüdenscheid durch Befestigung zur Stadt erheben. Am 24. Juni 1268 wandte er sich daher mit der Bitte an den Erzbischof von Köln „dat men van Ludenscheyde eyn stat mach maken.“ Dieser Bitte entsprach der Erzbischof.

Viele Lüdenscheider Persönlichkeiten, allen voran Rainer Assmann, der Ortsheimatpfleger Matthies sowie einer der Chronisten Lüdenscheids, Wilhelm Sauerländer, hatten sich immer wieder, wenngleich erfolglos, bemüht, Engelbert einen Platz in der Stadt zu widmen.

Das durch den Abbruch zahlreicher Häuser frei gewordene Areal in der Altstadt wurde schließlich nach Engelbert benannt. Mitten auf ihm steht der von K.T. Neumann geschaffene Brunnen. Auf seiner Spitze befindet sich eine Skulptur, einen Herold darstellend, der den Lüdenscheider Bürgern symbolisch die Botschaft von der Verleihung der Stadtrechte überbringt.  In die Winterlandschaft eingebettet sehen wir auf dem Bild die Stadtbücherei vor ihrem Umbau im Jahre 1980.

Eine neue Serie befindet sich in Arbeit

Das Autorenduo macht nur einen kurzen Zwischenstopp zum Atemholen: „Wir nehmen nach einer kurzen Pause den Weg wieder auf und zeigen noch mehr vom alten Lüdenscheid“, so Geisel im Gespräch.

Eigens für die Lüdenscheider Nachrichten entwickeln die beiden die nächsten Teile der Serie - Teile, die dann mit dem Buch „Die Lüdenscheider Straßennamen“, das vielerorts schon nicht mehr zu haben ist, nichts mehr zu tun haben. „Der zweite Teil der Serie wird auch nicht mehr diese chronologischen Reihenfolge haben“, lassen sich die Autoren schon jetzt über die Schulter schauen.

Hier finden Sie alle weiteren veröffentlichen Folgen der Serie "Alt-Lüdenscheid"

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