Alle fünf Minuten ein Test

Run auf Schnelltests im MK: Gutes Gefühl fürs Weihnachtsfest

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Der Test-Moment: Rotkreuz-Mann Dimitrios Giannas nimmt im neuen Corona-Testzentrum einen Abstrich bei Sigrid Pagendarm.

Das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit spielt am Weihnachtsfest eine große Rolle. Deshalb gab es einen regelrechten Ansturm auf das Corona-Testzentrum des DRK Lüdenscheid.

Brügge – Die Offerte ist ganz offenbar wie eine Bombe eingeschlagen. Kaum hatte unsere Zeitung am Freitag über die bevorstehende Inbetriebnahme des Corona-Testzentrums des DRK Lüdenscheid berichtet, da hatten sich auch schon rund 250 Menschen für einen Antigen-Schnelltest im Brügger Rotkreuz-Heim angemeldet.

Aus Sicht der Bergstädter DRK-Spitze bestätigt diese Resonanz den vorhandenen Bedarf in der Bevölkerung. Rotkreuz-Präsidentin Susanne Mewes und DRK-Vorstand Georg Heydn zum Auftakt gestern unisono: „Die Nachfrage zeigt, dass wir mit dem Angebot genau richtig lagen.“ In Anbetracht des Ansturms testen die Rotkreuz-Mitarbeiter nun alle fünf Minuten einen Bürger – anfangs war noch ein 15-Minuten-Takt vorgesehen. Besonders für Mittwoch – einen Tag vor Heiligabend – gibt es viele Anmeldungen. Für diesen Tag hat das DRK daher auch die Testzeit um zwei Stunden erweitert – das Testzentrum an der Volmestraße ist dann schon ab 14 Uhr statt um 16 Uhr geöffnet.

Zielgruppe: Menschen ohne Symptome

Zur Erinnerung: Zielgruppe für die Tests sind Personen, die keine Erkältungs-, Grippe- oder Covid-Symptome aufweisen. Also Menschen, die sich gesund fühlen, aber mehr persönliche Gewissheit haben wollen – gerade auch mit Blick auf die nahenden Feiertage. Laut Georg Heydn haben die Schnelltests eine Zuverlässigkeit von 96 Prozent.

Genau solche Aussichten für Weihnachten waren auch bereits am ersten Öffnungstag des Zentrums am Sonntag das Motiv der Bürger, sich testen zu lassen. „Dann weiß man, wo man steht“, so die Worte von Test-Aspirant Karsten Sattelkau.

Ähnlich urteilen auch Sigrid und Meinolf Pagendarm. Das Ehepaar erwartet zu Weihnachten seine Kinder, will auch noch andere nahe Verwandte sehen: „Und da möchten wir eine möglichst hohe Sicherheit haben.“ Derlei Äußerungen waren immer wieder zu hören. Den Test selber – mit dem Wattestäbchen durch die Nase – hat Sigrid Pagendarm zwar „als etwas unangenehm“ empfunden, fügt aber an: „Das geht schon.“

Es war dabei eine Arbeitsteilung, die sich im Brügger Rotkreuz-Heim abspielte. Georg Heydn und sein DRK-Kollege Christian Lorch nahmen die Testwilligen in Empfang, die Rotkreuzler Mifvais Sultanzae und Dimitrios Giannas kümmerten sich danach um die Abstriche. Innerhalb einer halben Stunde erhielten die Getesteten dann ihr Ergebnis per SMS auf dem Handy.

Anmelden für einen Test-Termin kann man sich unter der Rufnummer 02351/90960 oder über die Homepage des DRK. Der Test kostet 40 Euro.

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