Betrieb eingestellt

Ruinöser Wettbewerb! Spedition im MK ist pleite - alle Mitarbeiter verlieren Job

Der ruinöse Wettbewerb fördert 

Lüdenscheid – Am Ende war das Unternehmen nicht mehr zu retten. Eine Spedition aus dem Märkischen Kreis ist dem ruinösen Wettbewerb in der Branche zum Opfer gefallen. Der Betrieb wurde eingestellt. 

Anfang September hat das Amtsgericht Hagen das Insolvenzverfahren über das Vermögen der OHT Oliver Hohlfeld GmbH & Co. KG wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Gleichzeitig habe man, so Insolvenzverwalter Uwe Grünert, den Geschäftsbetrieb eingestellt. 

Grünert wurde Ende Juni durch das Amtsgericht als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt, um Möglichkeiten zur Rettung des Lüdenscheider Transportunternehmens mit Firmensitz an der Kalver Straße auszuloten.

Es habe sich jedoch recht schnell abgezeichnet, dass es keinen Interessenten für die Spedition gebe. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens war die logische Konsequenz daraus.

Jetzt geht es darum, die Gläubiger zu bedienen. Sie haben noch bis 28. Oktober Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen. Große Hoffnung, dass sie viel von ihrem Geld wiedersehen, gibt es nicht. 

Da die Lkw geleast und die Geschäftsräume angemietet waren, kann das Unternehmen nur sehr geringe Sachmittel in die Insolvenzmasse einbringen. Als Grund für die finanzielle Schieflage hatte Grünert „allgemeine Schwierigkeiten in der Branche“ angegeben, darunter ein enormer Konkurrenzdruck sowie die unterschiedlich hohen Spritpreise, die die Spediteure nur selten an die Auftraggeber weitergeben können. 

Die OHT Oliver Hohfeld GmbH & Co. KG wurde 1998 gegründet. Zuletzt waren 19 Personen bei der OHT beschäftigt. Sie alle verlieren mit der Insolvenzeröffnung ihren Job. Bis auf fünf haben laut Insolvenzverwalter aber alle Mitarbeiter schon wieder einen neuen Job gefunden. Lkw-Fahrer sind begehrt.

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