Rudolf Sparing verschenkt Märchen zum Geburtstag

Der Musik-Kabarettist lieferte zum Geburtstag eine fantastische Lindenberg-Parodie ab.

LÜDENSCHEID - Ein wunderbares Märchen aus einer Zeit, in der Lünsche, die Stadt auf den sieben Bergen, ein blaues Haus mit einer kupfernen Haube baute, erzählte am Abend im blendend gefüllten Kulturhaus ein echter Überraschungsgast zum Geburtstag „30 Jahre Kulturhaus“: Alle im Vorfeld öffentlich gewordenen Querelen ließ Rudolf Sparing hinter sich und schenkte den Gästen mit seinem Märchen ein echtes Schmankerl, das er mit den Worten schloss: „Die einstige Goldmarie darf nicht zum Aschenputtel werden!“ Lang anhaltender Applaus begleitete den ehemaligen Kulturhausleiter anschließend auf seinem Weg hinter die Bühne.

Voran gegangen war neben dem Grußwort des Bürgermeisters Dieter Dzewas und moderierenden Worten von Kulturhausleiter Stefan Weippert eine humorige Rede des ehemaligen Stadtdirektors und Ex-Kulturdezernenten Klaus Crummenerl, der die Entstehungsgeschichte des Hauses Revue passieren ließ und seine Worte mit dem einen oder anderen „Histörken“ garnierte. Auch er dankte Sparing: „Er hat dieses Haus klug und ideenreich geleitet und beseelt.“ Einen Parforceritt durch die Entstehung der Tourneetheater steuerte Christian Seeler, Intendant des Hamburger Ohnsorg-Theaters, zum Geburtstag bei.

Im Begleitprogramm der mehr als dreistündigen Veranstaltung war Frederike Möller mit zwei Kompositionen von Frank Zabel am Klavier zu hören, ebenso das Adonis Salonorchester. Brillant und in bester Spiellaune zeigte sich der Musikkabarettist Michael Sens mit einer Udo-Lindenberg-Parodie und einem musikalischen Fußballspiel.

Für den gelungenen Abschluss sorgte die Bigband der Musikschule Lüdenscheid am späten Abend beim Ausklang im Foyer. - rudi

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