Brunnen-Sanierung statt Bierwagen im Rosengarten

+
Für die Gastronomen ein Ärgernis, für Kinder ein verheißungsvolles Zeichen: Gestern begannen im Rosengarten die Sanierungsarbeiten am Brunnen.

Lüdenscheid - Als „planerischen Volltreffer“ deklariert Brauhaus-Wirt Bernd Meyer die Vorgänge im Rosengarten eher ironisch. Zum Lachen ist ihm aber nicht zumute.

Denn vier Tage vor dem Auftakt des Festivals „Brauhaus Open Air“ hat eine Baufirma im Auftrag des STL damit begonnen, den Brunnen neben dem Biergarten zu sanieren – und das Festival-Gelände per Bauzaun zu verkleinern. Meyer: „Das kann doch wohl alles nicht wahr sein. Genau dort wollten wir einen Bierwagen aufstellen.“

Lesen Sie auch:

The Queen Kings spielen im Rosengarten

Donnerstags im Rosengarten

Efeu-Geld fließt in den Spielbrunnen

Mitveranstalter Jürgen Wigginghaus sagt: „Wir sind darüber informiert worden, Abstimmungsgespräche hat es nicht gegeben.“ Er sei über die Überschneidung der Bauarbeiten mit dem Musikfestival „auch nicht gerade erfreut“, sagt Wigginghaus, „aber was soll man machen?“. Immerhin sei zugesagt, die Zäune während der Veranstaltungen in nur eineinhalb Metern Abstand rund um den Brunnen zu postieren. STL-Werkleiter Heino Lange sagt: „Der Bauzaun kann verschoben werden.“

Die Bauleute haben angefangen, alle Platten und den Kies aus den Becken zu entfernen, um die Anlage auf Undichtigkeiten prüfen zu können, so Wladimir Geiger. „Dann wird neu isoliert und gepflastert.“ Die Maßnahme soll in drei Wochen abgeschlossen sein. Nach einem trockenen „Brunnen-Sommer“ 2012 sollen die Kinder sich wieder beim Plantschen vergnügen können.

Der Brauhaus-Open-Air-Sommer beginnt mit einem Auftritt der Gruppe „The Queen Kings“ und umfasst sieben Konzerte.

Olaf Moos

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare