Rosengarten-Brunnen: Wieder Wasserschwund

Nach der Winterpause stellte sich heraus: Die Brunnenanlage verliert zu viel Wasser. Jetzt wird nach der Ursache gesucht.

LÜDENSCHEID ▪ Die Brunnenanlage im Rosengarten, die in der Osterzeit eigentlich ihre Winterpause beendet hatte, verliert wieder in großem Maße Wasser. Sechs Jahre, nachdem bereits eine langwierige Lecksuche samt anschließender Sanierung erforderlich geworden war, verschwindet aus dem Kreislauf wieder täglich Wasser im fünfstelligen Liter-Bereich.

Das teilte STL-Vize Heino Lange am Montag mit. Die Ursachenforschung dauert an, Ingenieure überprüften das derzeit. „Wir warten jetzt aufs Ergebnis und gucken, wie wir damit umgehen.“ Die Befürchtung, dass es eine nicht ganz billige Maßnahme werden dürfte, steht im Raum: „Die Brunnenanlage ist groß, und wenn viele handwerkliche Arbeiten gemacht werden müssen . . .“. Drei Becken, die Wehre, die Überläufe – Ziel sei es, so Lange, die ganze Anlage so dicht wie möglich zu haben. Selbst dann sind gewisse Wasserverluste, zum Beispiel auch über Verdunstung, „normal“ – 1000 bis 1500 Liter pro Tag. Doch die festgestellte Menge liegt erheblich höher. Klar ist bislang nur, dass das Problem diesmal ein anderes ist als vor sechs Jahren. Damals war unter anderem eine umfangreiche Fugensanierung erforderlich gewesen. Immerhin lässt sich sagen, wohin das Wasser verschwindet: Ein Großteil fließt durch einen Kanal ins Entwässerungssystem.

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