Rolf Wille verlässt Lebenshilfe

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Die Staffelübergabe läuft bereits: Stephan Thiel (rechts) löst Rolf Wille als Geschäftsführer der Lebenshilfe ab. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Rolf Wille, seit 17 Jahren Geschäftsführer der Lebenshilfe Lüdenscheid, wird mit Beginn des nächsten Jahres eine neue berufliche Herausforderung beim Verein für Körper- und Mehrfachhbehinderte in Menden (VKM) angehen. Sein Nachfolger in Lüdenscheid ist Stephan Thiel. Er hat seine Arbeit bereits angetreten und wird von Wille eingearbeitet.

Die Mitglieder der Lebenshilfe wurden bereits bei der Jahreshauptversammlung über Willes Entscheidung und die Nachfolgeregelung informiert. Wille begründet seine Entscheidung damit, dass er in Kürze 57 Jahre alt wird. „Wenn ich noch einmal etwas Anderes machen möchte, dann jetzt.“ Der VKM ist Träger von zwei stationären Wohneinheiten in Menden und möchte sich im Bereich ambulanter Hilfen weiterentwickeln. Diesen aus- und aufzubauen wird Willes Aufgabe werden.

Derweil lernt Stephan Thiel bereits die Lüdenscheider Lebenshilfe kennen. Der 42-jährige Diplom-Kaufmann war bisher beim Landesverband der Lebenshilfe tätig. Er hat sich sehr auf die neue Aufgabe, die ihm „aktuell viel Spaß macht“, gefreut, sagt er. Ein erstes Ziel, das er umsetzen möchte, ist die Einführung der vom Gesetzgeber gewollten Komplexleistung in der Frühförderung. Bislang gibt es bei der Lebenshilfe Lüdenscheid die heilpädagogische Frühförderung, die noch mit Ergotherapie, Krankengymnastik und Logopädie vernetzt werden soll. Aber grundsätzlich gilt: „Die Arbeit der Lebenshilfe entwickelt sich ständig weiter.“ ▪ gör

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