Feuer, Stunts und BMX zu Queen und AC/DC: Alle Fotos hier!

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Schlangenfrauen gehören zu einer echten Zirkusshow immer dazu. 

Lüdenscheid – Rockmusik zum Sehen hatte der Veranstalter versprochen – Musik zum Fühlen wurde überdies geboten. Mit nahezu ohrenbetäubender Lautstärke dröhnten im Kulturhaus die Bässe durch den großen Saal und brachten – sehr zur Freude der vielen Rockmusikfans im Saal – die Sitzreihen zum Schwingen.

Reset-Production, auch in Lüdenscheid bekannt für spektakuläre Shows, hatte „Rock the Circus“ mit in die Bergstadt gebracht, eine Mischung aus Rocktiteln und artistischen Vorführungen.

Feuer, Stunts und BMX zu Queen und AC/DC: Alle Fotos hier!

Eine Liveband, mitunter martialisch anmutende Artistik und dann wieder höchst biegsame Damen, die nicht mit Reizen geizten, forderten am Ende eines zweieinhalbstündigen Spektakels stehende Ovationen und Bravo-Rufe heraus. Mit knapp 400 Gästen – überwiegend aus dem Umland – war der große Saal gut, wenn auch nicht ganz gefüllt. Whitesnakes 1982 auf den Markt gebrachter Hardrock-Titel „Here I go again“ ließ zum Auftakt gar nicht erst die Frage nach der musikalischen Ausrichtung der Show aufkommen, Balance und Körperspannung bestimmten weite Teile der Show.

Artistik in luftiger Höhe ließ den Atem stocken.

In luftiger Höhe gut zehn Meter über dem Bühnenboden und ohne Netz zeigten Dancecaptain Shelly und ihr Partner Chris Luftakrobatik, tanzten Nova und Rocco an der Stange, während Sänger Tommy Heart und Sängerin Bettina Schock „I love Rock ‘n’ Roll“ von Joan Jett und den Blackhearts interpretierten. Feuer gehört zu artistischen Vorführungen dazu, will man in die staunenden Augen des Publikums sehen.

So wählte die Crew Alicia Keys „This Girl is on Fire“, um Shelleys Feuerartistik zu untermalen, bevor das Publikum – begleitet von Nebelschwaden und dem Geruch nach Kerosin – in die Pause entlassen wurde. Wenn schon Rock, dann dürfen zwei weibliche Rockröhren auf keinen Fall fehlen: Bonnie Tyler mit „Holding out for a Hero“, 1984 der Renner des Films „Footloose“, und Tina Turners „Simply the Best“. Die Crew lieferte dazu Luftakrobatik. Nach einem lasziven Zwischenspiel mit den sprühenden Funken einer Flex zu „Smells like a Teen Spirit“, Nirwana aus dem Jahr 1991, lieferten die Artisten Jonglage (auch mit Autoreifen) und eine Hula-Hoop-Show ab, bevor der junge Freestyler David Dossier den „Final Countdown“ (Europe 1986) mit seinen halsbrecherischen Stunts auf dem BMX-Rad einläutete.

AC/DCs „Highway to Hell“, Van Halens „Jump“ und einer fehlt noch – richtig – Queen. Ausgesucht wurden „Another one bites the Dust“ und „Don’t stop me now“, dazu zeigte die italienische Zirkusartistin Sheyen eine Performance, bei der sie Pfeil und Bogen mit den Füßen bedient. Im Finale mischte sich die Crew unters jubelnde Volk, klatschte ab und ließ eine begeisterte Menge zurück.

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