Großalarm in Lüdenscheid

Pkw-Unfall mit drei Verletzten - Rettungsübung im Rathaustunnel

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Ein Unfall mit zwei Pkw und drei verletzten Personen im verrauchten Rathaustunnel ist das Szenario, mit dem sich am Donnerstagabend die Lüdenscheider Rettungskräfte konfrontiert sahen - allerdings nur als Übung.

Lüdenscheid - Großalarm am Donnerstagabend in der Lüdenscheider Innenstadt: Ein Unfall mit zwei Pkw und drei verletzten Personen im verrauchten Rathaustunnel ist das Szenario, mit dem sich die Rettungskräfte konfrontiert sahen - allerdings nur als Übung.

Um 20.22 Uhr ging am Donnerstagabend bei der Kreisleitstelle die Meldung ein, dass es einen Unfall im gesperrten Rathaustunnel gegeben habe. Zwei Fahrzeuge seien kollidiert, einer habe sich überschlagen. Drei Personen seien dabei verletzt worden, darunter ein Kleinkind. Erschwerend für die Rettungskräfte käme hinzu, dass die betroffene Tunnelröhre verraucht sei.

Es war eine Meldung, die allerdings zum Glück nur ein inszeniertes Übungsszenario beschrieb. Der Landesbetrieb Straßen NRW hatte zwei Schrottfahrzeuge und geschminkte Komparsen am fingierten Unglücksort für die Wehrleute drappiert, die sich unter Atemschutz an die vermeintliche Unglückstelle vorarbeiteten, um das Feuer zu löschen und die Verletzten zu bergen. 36 Wehrleute mit zwölf Fahrzeugen befanden sich im Einsatz. Gegen 21.30 Uhr war die Übung offiziell beendet. Eine Stunde später sollte der Tunnel bereits wieder für den allgemeinen Verkehr freigegeben werden.

Um die Übung durchführen zu können, waren beide Tunnelröhren samt Straßenkreuzungen ab 19 Uhr für vermeintlich geplante Wartungsarbeiten gesperrt worden. Umleitungen waren eingerichtet und Sonderfahrpläne für die Busse der MVG erstellt worden.

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