Ideen zur Umsetzung von Kampagnen und Marketing

„Respekt“-Arbeit in Kleingruppen

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Ohne finanzielle Grundlage wird’s schwierig. Deshalb befasste sich eine Gruppe damit, wie der Verein Unternehmen für Spenden gewinnen kann. Sobald die Anerkennung als gemeinnütziger Verein bestätigt ist, können Spenden angenommen werden.

Lüdenscheid - Welche Aktionen können zeitnah und mit einfachen Mitteln umgesetzt werden – und welche Ideen sind erst mit längerem Vorlauf und größeren Investitionen realisierbar? Diese Fragen standen beim Treffen des Vereins „SoKo Respekt“ im Zeppelin-Gymnasium auf der Tagesordnung. Um tatsächlich in die kreative und inhaltliche Arbeit einzusteigen, teilten sich die rund 20 anwesenden Mitglieder in drei kleinere Gruppen auf.

„Kampagnen“, „Marketing“ sowie „Netzwerken und Finanzierung“, das sind die drei Arbeitsfelder, in denen die Vereinsmitglieder jetzt verschiedene Aktionen initiieren wollen.

Grundlage dafür sei natürlich eine solide Finanzlage mit Mitteln, aus denen der Verein schöpfen kann, wie beim gestrigen Treffen erneut deutlich wurde. Das für diesen Bereich zuständige Team hält es unter anderem für sinnvoll, den Aktionsradius des Vereins und damit die Bekanntheit über Lüdenscheids Grenzen hinaus zu erweitern. 

Welche Aktionen können kurzfristig realisiert werden? Welche brauchen mehr Zeit und Geld? 

So könnten sicherlich mehr Spenden von Unternehmen und Privatpersonen akquiriert werden, sagten die Teilnehmer im abschließenden Gespräch im großen Plenum. Mit Flyern – digital und gedruckt –, die über die Idee hinter „Mehr Respekt“ informieren, will sich die Gruppe an potenzielle Spender wenden.

Jessica Florian machte sich in der Gruppe „Marketing“ Gedanken, wie die „SoKo Respekt“ auf sich aufmerksam machen kann.

Ob Prominente, die sich für die Kampagne einsetzen, auffällige Banner, die bei Großveranstaltungen gezeigt werden, oder der eigene Internetauftritt: Mit diesen und vielen weiteren Ideen hat sich am Mittwoch die Gruppe „Marketing“ beschäftigt. Denn Aufmerksamkeit generieren und die Initiative bekannter machen, das ist die Devise.

In der Gruppe „Kampagnen“ ging es um Videos, Infotage und Besuche in Schulen und Fahrschulen.

Darum, wie auch respektlose Menschen – die Hauptzielgruppe – erreicht werden können, machten sich unterdessen die Mitglieder der Gruppe „Kampagnen“ Gedanken. Dazu könnten Projektkurse in Schulen, Besuche in Fahrschulen sowie Informationstage an belebten Stellen der Innenstadt – etwa auf Stern- und Rathausplatz, im Stern-Center sowie am Rande von Veranstaltungen –, stattfinden. Auch einige überraschende Aktionen im öffentlichen Raum seien denkbar, war man sich einig. Und darüber, dass die Produktion von Videos aufwändig und damit ein langfristiges Projekt werde.

Die weitere Arbeit des Vereins soll zukünftig hauptsächlich in den drei kleinen Gruppen stattfinden – mit regelmäßiger Rückmeldung an den Vorstand. Doch auch Treffen aller Mitglieder zur Koordination der Tätigkeiten soll es weiterhin geben.

Gordan Dudas, 1. Vorsitzender, forderte die Vereinsmitglieder nochmals auf, auch noch neue Interessierte mitzubringen. „Ein Ziel ist es auch, neue Mitglieder zu gewinnen.“ Eine Kontaktaufnahme mit dem Verein ist per Mail an post@mehrrespekt.de möglich.

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