Residenz in City: Grünes Licht für Investor - Kauf von P&C-Immobilie soll folgen

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Verantwortliche der Stadtverwaltung und der Terragon AG präsentierten den ersten Entwurf für die Seniorenresidenz Wilhelmstraße 2.

Lüdenscheid - Das Projekt Seniorenresidenz Wilhelmstraße 2 am alten P & C-Standort ist nun auch offiziell auf dem Weg der Verwirklichung.

Der Hauptausschuss votierte – wie berichtet – am Montagabend einstimmig dafür, die Fachleute der Verwaltung mit der Weiterentwicklung der Pläne zu beauftragen. Doch längst sind nicht alle Fragen beantwortet. 

Nach Auffassung des CDU-Ratsherrn Norbert Adam ist beispielsweise noch nicht „deutlich genug dargestellt“, ob in der Residenz auch Pflegeleistungen angeboten werden sollen. 

Das verneinte Bürgermeister Dieter Dzewas mit dem Hinweis darauf, dass es lediglich die Möglichkeit gebe, eine Tagespflege in Anspruch zu nehmen – und Leistungen nach dem Pflegegesetz privat organisiert werden müssten. 

Die Residenz, so Dzewas weiter, sei ausdrücklich kein Pflegeheim. „Hier geht es ums Wohnen.“ 

Auf Adams Bedenken hinsichtlich der zuverlässigen Umsetzung der Pläne der Terragon AG verwies Planungschef Martin Bärwolf auf eine Vereinbarung zwischen der Stadt und den Investoren, einen städtebaulichen Vertrag zu schließen. „Darin wird unter anderem festgelegt, bis wann die Bauanträge vorliegen müssen, wann der Baubeginn erfolgt oder wie das architektonische Konzept aussehen wird.“ 

Sollte Terragon gegen eine der Klauseln verstoßen, sind nach Bärwolfs Worten Vertragsstrafen fällig. „P & C hatte sich seinerzeit strikt gegen den Abschluss eines solchen Vertrages ausgesprochen.“

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