Nachfrage steigt

Mallorca, Griechenland und Kanaren: Märker wollen wieder weg

kloepping reiseland
+
Angelika Klöpping vom Reisebüro Holidayland blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die Rückkehr des Büro-Alltags.

„Grundsätzlich ist es schon so, dass die Nachfragen nach Reisen in den vergangenen Wochen gestiegen sind“, freut sich Angelika Klöpping, die Inhaberin des Reisebüros Holidayland im Stern-Center über positive Nachrichten für die Reisebranche in Zeiten der Pandemie.

Lüdenscheid – Denn die steigenden Impfzahlen und gleichzeitig sinkenden Inzidenzwerte führen dazu, dass auch in Lüdenscheid wieder eine größere Reiselust zu verspüren ist. „Allerdings weiß natürlich keiner genau, wie es im Sommer wirklich aussieht. Ich hoffe dahingehend schon auf weitere Lockerungen. Die Verunsicherung bei den Kunden ist weiterhin zu spüren und auch Stornos und Umbuchungen sind immer noch auf der Tagesordnung. Innerhalb Deutschlands gibt es derzeit auch kaum Buchungen mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate“, sagt Klöpping.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Märker wollen wieder weg: Wandel im Berufsbild

Dennoch sieht sie durch die Mehrarbeit der vergangenen Wochen „Licht am Ende des Tunnels“. Die Kunden zieht es in erster Linie Richtung Süden. Mallorca, Griechenland und die Kanaren stehen hoch im Kurs.

Dabei ist es auch wichtig, dass die Reisefachleute stets gut informiert sind, wie es um die Corona-Auflagen im jeweiligen Reisland bestellt ist. Sie haben derzeit eine ähnlich hohe Bedeutung wie die Ausflugsziele, die von den Experten an die Kunden herangetragen werden.

„Dahingehend hat sich unser Beruf auch geändert. Wir erhalten tagtägliche Corona-Informationen aus den Fachmedien, um unseren Kunden Rede und Antwort zu stehen. Natürlich klären wir auch im Vorfeld eines Fluges auf, wo sich die Kunden testen lassen können und wie die genauen Corona-Bestimmungen sind“, sieht Axel Kleinschmidt vom Reisebüro Hollweg an der Wilhelmstraße schon einen Wandel in seinem Beruf. „Wir müssen uns definitiv gewissenhaft informieren, denn auch viele Kleinigkeiten sind selbst bei den Fluggesellschaften nicht einheitlich gelöst“, sagt der Reisefachmann.

Märker wollen wieder weg: Büro-Alltag wird vermisst

Kleinschmidt selbst war über die Ostertage für eine Woche auf Mallorca und begeistert von den Hygienemaßnahmen, die auf der spanischen Insel herrschen. „Wenn man sieht, dass die Liegen am Pool an jedem Abend gereinigt werden, bekommt man auch ein gutes Gefühl. Es ist auch wichtig, sich die Dinge vor Ort selber anzuschauen. Für die Kunden haben direkte Erfahrungen auch noch einmal einen größeren Wert.“

Ein großer Wert, der im vergangenen Jahr verloren ging, hat für Klöpping auch der Büro-Alltag. Denn sie und ihre zwei Mitarbeiter sind durchgängig im Homeoffice tätig. „Es ist schon eine schwierige Zeit, die wird uns auch arbeitstechnisch noch lange begleiten. Aber ich vermisse schon sehr den Small-Talk und einfach das Gefühl, wieder mehr Menschen zu sehen oder zu shoppen. Die ganz alltäglichen Dinge eben.“

Bei einer Sache ist Klöpping sich dennoch sicher. „Wir werden auch in Zukunft immer noch reisen. Die nächsten Wochen werden wir auch noch überstehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare