Reinhard Merkschien mit Beifall verabschiedet

Jens Voß verabschiedete Reinhard Merkschien (r.) im Schulausschuss.

LÜDENSCHEID ▪ „Schlüssel umzudrehen ist schwerer als Bänder durchzuschneiden“, weiß Reinhard Merkschien aus seiner langjähriger Erfahrung als Schulamtsleiter und meinte damit seine wechselvolle Amtszeit, die Ende des Jahres mit dem Eintritt in die Altersteilzeit endet. Im Schulausschuss wurde der 63-Jährige am Dienstagabend mit viel Applaus verabschiedet.

Schulausschuss-Vorsitzender Jens Voß hatte zuvor an viele Stationen erinnert, die auf dem Weg Merkschiens in den 23 Jahren als Schulverwaltungsamtsleiter – inzwischen Leiter des Fachdienstes Schule und Sport – lagen. Neu- und Umbauten von Schulen gehörten dazu – zuletzt die Pausenhalle am Staberg, aber auch Schließungen wie die der Hermann-Gmeiner-Schule. „Ich habe mich immer bestens beraten gefühlt und ordentlich recherchierte Auskünfte erhalten“, lobte Voß die vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit mit Reinhard Merkschien.

Dieser gab sich selbst bescheiden: „Ich habe versucht, den Schulen die Mittel für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen, die möglich sind. Natürlich ist es einfacher, zur Eröffnung einer Schule ein Band durchzuschneiden, als nach einer Schließung den Schlüssel herumzudrehen.“ Aber er sei froh, dass kein Kahlschlag stattgefunden habe und dankte Schulleitern und Ausschussmitgliedern für das „tolle Arbeitsverhältnis“. Es sei immer um die Sache und die Interessen der Schulen gegangen. „Bleiben Sie den Schulen gewogen. Es gibt nichts Ertragreicheres als die Investition in Bildung“, appellierte Reinhard Merkschien zum Abschied an alle Beteiligten.

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