Reichwein-Gesamtschule: Information mit Hindernissen

Schluss für Autofahrer: Der Parkplatz der Gesamtschule blieb am Samstag gesperrt. Schüler informierten über die Situation.

Lüdenscheid - Der Wechsel an eine weiterführende Schule gilt allgemein als wegweisend für die Schulkarriere von Kindern und Jugendlichen. Keine Überraschung daher, dass ein entsprechender Info-Tag an der Städtischen Adolf-Reichwein-Gesamtschule jetzt wieder zahlreiche Familien anlockte.

Zielgruppe waren sowohl Noch-Viertklässler und deren Eltern als auch Haupt-und Realschüler, die eine Fortsetzung ihrer Schulkarrierre in der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule erwägen.

Es war indes ein Info-Vormittag mit Hindernissen. Der Grund dafür: die Sperrung von Schulparkplatz und Schulhof für Besucherautos. Nur Lehrer und die Helfer vom Förderverein durften auf das Gelände fahren. Flatterband und Gesamtschüler in Warnwesten signalisierten den unvorbereiteten Besuchern die Situation. Eine Folge der Maßnahme: Die Info-Veranstaltung begann verspätet, weil die Gäste erst noch nach Parkplätzen im angrenzenden Wohnviertel suchen mussten.

Das Parkverbot für die Besucher, das nicht von der Schule selbst kam, stößt beim Förderverein der Bildungsstätte auf Unverständnis. Die genauen Details kennt zwar auch Vereinssprecher Bernhard Müller noch nicht, er sagt aber: „Nach unserem Wissensstand handelt es sich um eine städtische Anordnung, die seit einigen Wochen für größere Veranstaltungen an Schulen gilt. Es geht wohl um freie Rettungswege. Bei der Feuerwehr habe ich schon angerufen. Von denen kam das aber nicht.“ Und Müller weiter: „Für uns ist die Sache natürlich ärgerlich, weil wir gerade auch beim Adventsbasar viele ältere Gäste haben, die nicht so gut zu Fuß sind.“

Wie auch immer, die Veranstaltung bot wieder die gewohnte Mischung aus allgemeinen Informationen, Rundgängen und Probeunterricht. Dazu sang der Schulchor. Auch sonst war am Samstag viel los in der Schule. So etwa bei besagtem Adventsbasar. 

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