Reeber-Stiftung schüttet 52 000 Euro an Vereine aus

Freude über reichhaltige Ausschüttung: Stiftungsvorsitzende Ingrid vom Hofe mit Dr. Michael Schulte (links) und Udo Lütteken.

LÜDENSCHEID - 52 000 Euro an Spenden schüttet die Karl-Reeber-Stiftung in diesem Jahr an 14 gemeinnützige Vereine aus, die sich der Hilfe für Menschen mit Behinderungen oder in Notlagen verschrieben haben. Diese stolze Summe konnte gestern der Vorstand verkünden, dem neben der Vorsitzenden Ingrid vom Hofe und Sparkassen-Direktor Udo Lütteken jetzt der Lüdenscheider Rechtsanwalt Dr. Michael Schulte angehört.

Mit ihm ist der Vorstand nach dem Tode von Stiftungs-Mitbegründer Jürgen Dietrich wieder komplett, dessen Engagement gleichwohl nachwirkt. „Er hat mal gesagt: Wenn ich nicht mehr lebe, machst du das so und jenes so“, berichtete Ingrid vom Hofe sichtlich bewegt.

Mit Michael Schulte (39) hat der Vorstand nun wieder einen waschechten Lüdenscheider Jungen gewonnen, dessen juristische Kenntnisse obendrein hoch willkommen sind. Auch Jürgen Dietrich, der in Lüdenscheid das Gesicht der Reeber-Stiftung war, hatte die Einrichtung stets auch mit seiner Sach- und Fachkenntnis begleitet.

Die größten Einzelbeträge gehen in diesem Jahr wieder an das Johannes-Busch-Haus (20 000 Euro) sowie das Hospiz des Perthes-Werkes (15 000 Euro). Die weiteren Empfänger sind die KISS-Kontakt- und Informatiosnsstelle für Selbsthilfe, die Lüdenscheider Gesprächskreise, das Wohnheim im Amalie-Sieveking-Haus, der CeBeeF (Club Behinderter und ihrer Freunde), der Lüdenscheider Ortsverband des Kinderschutzbundes, donum vitae, die Freunde des Johannes-Busch-Hauses, der Tages- und Pflegeelternverein, der Blinden- und Sehbehindertenverein, der MS-Kontaktkreis Schalksmühle, die Schölaganfall-Selbsthilfegruppe und der Förderverein der Friedensschule.

Die jährliche Spende der seit 1981 bestehenden Stiftung speist sich aus den Zinsen des Stiftungskapitals. Das Vermögen beläuft sich aktuell auf vier Millionen Euro.

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