Bäcker Engelhardt rechnet mit Umsatzeinbußen

Straßenarbeiten an der Reckenstraße dauern länger als geplant

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Seit Juni ist die Reckenstraße gesperrt. Die Baustelle hat sich nach oben gearbeitet. Bis Ende des Monats will man, wenn alles klappt, auch mit dem letzten Teilstück fertig sein.

Lüdenscheid - Seit Anfang Juni läuft die Erneuerung des Kanals und verschiedener Versorgungsleitungen in der Reckenstaße zwischen Berg- und Breslauer Straße. Die Arbeiten dauern länger als geplant.

Voraussichtlich rund vier Wochen später als geplant sollen die Arbeiten nun Ende Oktober abgeschlossen sein - falls nicht noch Unvorhergesehenes dazwischen kommt. „Wenn sie nicht noch Überreste aus dem römischen Reich finden, wird alles gut.“ Galgenhumor hat Bäckermeister Thomas Engelhardt geholfen, die Baustellenmonate zu überstehen.

Nun steht der Bagger in Höhe des Geschäfts, die letzten Meter sind in Arbeit. Nein, beklagen könne man sich nicht, alles laufe gut, nur die Einbahnstraße, die zu allem Übel auch noch eingerichtet worden sei auf den letzten Metern der Breslauer Straße vor der Kreuzung, die sei eine Zumutung.

Bäcker Engelhardt rechnet mit Umsatzeinbußen

Kunden, die sich durch das Straßengewirr parallel zur Baustelle gezwängt hätten, wären dann noch gezwungen, den großen Umweg über die Schlittenbacher Straße zu fahren. „Wer macht das denn?“ fragt er sich. Und vor der Einbahnstraße zu parken, sei kaum möglich. 

Wer sich durchbeißt, kann auf dem Schützenplatz parken – ein Segen, findet der Bäckermeister. Die Umsatzeinbußen kann er derzeit nur auf etwa 20 Prozent schätzen – „wenn das mal reicht“, ergänzt die Seniorchefin. Mit einem Monat Zeitverzug soll die Baustelle Ende Oktober fertig sein.

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