Passage in luftiger Höhe kann über den Winter genutzt werden

Verbindung zwischen Rathaus und Stern-Center: Absperrungen entfernt

Lüdenscheid Rathausbrücke Stern Center Sanierung
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Die Rathausbrücke war eine Stolperfalle und wurde saniert. Nun kann sie über den Winter wieder benutzt werden.

Die Rathausbrücke ist eine beliebte Abkürzung zwischen Stern-Center und Rathausplatz. Sie war allerdings auch nicht ungefährlich: Schilder an den Zugängen warnten vor Stolpergefahr.

Lüdenscheid - Große Blasen im Asphaltbelag verteilten sich über den Weg. Wer nicht aufpasste, wohin er trat, geriet schnell ins Straucheln. Nach rund acht Wochen Sanierung ist die Rathausbrücke nun wieder begehbar: Seit Dienstag ist die Verbindung zwischen dem Rathausplatz und dem Stern-Center freigegeben.

Über das Wochenende war die neue Schicht Gussasphalt ausgehärtet. Am Montag ließ der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) die Absperrungen entfernen, ehe das Stern-Center schließlich am Dienstag den Eingangsbereich freigab.

Die Sanierungsgeschichte der Passage in luftiger Höhe, die ihre Glanzzeit als „La Luna“-Beleuchtungsobjekt bei den Lichtrouten 2009 gehabt haben dürfte, ist lang. Denn auch mit den integrierten Heizschleifen gab es immer mal wieder Ärger. Da die zugige Brücke im Winter sehr schnell vereist, waren vor mehr als zehn Jahren wassergefüllte Heizschleifen eingebaut worden.

2011, als die Passage monatelang gesperrt bleiben musste, weil der Weg durchs Stern-Center an der Stelle nicht möglich war, waren die Proteste groß. 2013/14 gelang es, die Beheizungsprobleme zu lösen, und mindestens so lange hoffen die Behindertenvertreter schon auf eine Möglichkeit, dass sich die Türen ins Center irgendwann automatisch öffnen lassen.

Sanierungskonzept wird ausgearbeitet

Über den Winter kann die Rathausbrücke nun provisorisch weiter genutzt werden, teilt die Stadt mit. Für das Bauwerk werde ein Sanierungskonzept ausgearbeitet. Einen konkreten Zeitplan für das weitere Vorgehen gebe es laut STL derzeit aber noch nicht. Ein Statiker habe aber bestätigt, dass die Brücke bedenkenlos weiter genutzt werden kann.

Bereits Ende September war die Brücke wieder gesperrt worden, weil die Asphaltschicht einige Unebenheiten aufwies. Auslöser waren die undichten Kupferleitungen der mit Wasser betriebenen Heizungsanlage. Als das störungsanfällige Modell ausgebaut wurde, lösten sich Betonbrocken von der Unterseite der Brücke. Daraufhin wurden Betonproben genommen, um die Bausubstanz zu untersuchen. Außerdem wurden die Wände und die Unterseite der Brücke bis auf Weiteres mit einem Auffangnetz gesichert.

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