Rathausbeschäftigte testen E-Mobil in Lüdenscheid

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Bürgermeister Dieter Dzewas hatte bisher wenig Gelegenheit zum Testen des Elektromobils. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Die Stadtwerke haben den Bediensteten der Stadtverwaltung für eine Probezeit von zehn Tagen ein Elektrofahrzeug zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Dieter Dzewas freute sich gestern über die rege Nachfrage nach dem Mitsubishi i-MiEV in seinem Haus: „Dieses Fahrzeug erfreut sich einer so großen Beliebtheit, dass ich zusehen muss, dass ich es mal kriege.“

Vor allem die Beschäftigten des Umwelt- und des Sportamtes nutzen die Gelegenheit, das Auto auf Alltagstauglichkeit zu testen. Dzewas nannte den dauerhaften Einsatz eines solchen Fahrzeugs für die Dienstfahrten der Stadtverwaltung grundsätzlich „vorstellbar“: „Man muss prüfen, ob sich ein solches Fahrzeug für innerstädtische Fahrten rechnet.“ Bei monatlichen Leasingraten von rund 400 Euro sei der Einsatz von Elektroautos immer noch eine „Frage des Geldes“. Langfristig komme aber niemand um das Thema „E-Mobilität“ herum, betonte Dzewas.

Skeptisch bis aufgeschlossen stand der Bürgermeister dem Einsatz eines Elektrorollers gegenüber: „Mir ist kein Dienstfahrzeug bekannt, das zweirädrig ist“, sagte er – und erinnerte sich dann doch noch an das dienstlich genutzte Fahrrad von Dezernent Wolff-Dieter Theissen.

Die Stadtwerke haben den Elektroroller ebenfalls in ihrem Bestand, verleasen ihn wegen der moderaten Anschaffungskosten von 2000 bis 2500 Euro aber nicht, erklärte Andreas Sippel, Leiter des Innovationsmanagements des Unternehmens. Mit ihm kam gestern Stadtwerke-Vorstand Wolfgang Struwe zu einem Plausch mit dem Stadtoberhaupt zum Rathaus. ▪ thk

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